Vorernteerleichterung mit Glyphosat

Bei Zwiewuchs, starkem Unkrautbesatz oder Lagergetreide kann es sinnvoll sein, entsprechende Flächen sieben bis zehn Tage vor der Saat mit Glyphosat-haltigen Produkten zu behandeln.

So kann die Ernte erleichtert bzw. können auch Wurzelunkräuter wie Disteln, Quecken, Landwasserknöterich oder Winden unterdrückt werden.

Der Einsatz darf erst ab der Vollreife (Kornfeuchte unter 25 %) erfolgen. Bei zu frühem Einsatz sind Rückstände im Erntegut nicht auszuschließen.

In Saat- und Braugetreide ist ein Einsatz nicht möglich. Weiterhin ist zu beachten, dass Stroh von behandeltem Getreide nicht für Kultursubs­trate zu verwenden ist.

Empfehlung: Tallowaminfreie Produkte verwenden. Sie haben nicht die Auflage VV214 (Stroh von behandeltem Getreide nicht zum Zwecke der Tierhaltung und Tierfütterung verwenden).

Dazu gehören etwa Mittel wie Dominator Neotec, Glyfos Dakar, Glyfos Supreme, Plantaclean Label XL oder Roundup Ultra und Taifun forte.

Behandeltes Getreide verliert rasch seine Stabilität und sollte zum vorgesehenen Behandlungstermin geerntet werden.

Bei unbeständiger Witterung ist diese Problematik mit den Vorteilen abzuwägen.


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