Grünland – auf Jakobskreuzkraut achten

Gerade in Randbereichen von Böschungen und Straßen ist das gelb blühende Jakobskreuzkraut in diesem Jahr wieder häufiger zu finden. Kontrollieren Sie Ihre Grünlandflächen. Wo Altpflanzen standen, werden mit Sicherheit auch Jungpflanzen vorkommen, die in diesem Jahr neu aufgelaufen sind und sich im Rosettenstadium befinden.

Können die Auflagen von dem gegen Jakobskreuzkraut vorzüglich wirkenden Simplex eingehalten werden, so sollte jetzt noch eine Bekämpfung erfolgen. Bei geringem Vorkommen ist der Einsatz mit der Rückenspritze oder dem Dochtstreichgerät möglich. Sie ist eine umweltschonende und kostengünstige Möglichkeit, diese Giftpflanze zu regulieren.

Eine Zumischung von gelber oder roter Wasserfarbe bei der Anwendung zeigt an, welche Pflanzen behandelt wurden. So werden Doppelbehandlungen vermieden. Die Konzentration der Spritzbrühe beträgt bei der Rückenspritzindikation 1 %, das heißt 100 ml Simplex auf 10 l Wasser und mit dem Dochtstreichgerät 4 %, das heißt 40 ml auf 1 l Wasser.

st der Einsatz von Simplex wegen der umfangreichen Auflagen nicht möglich, sollte im kommenden Frühjahr im Rosettenstadium der Giftpflanze Banvel M eingesetzt werden.

Auf gemulchten Flächen ist ein Wiederaustrieb an Jakobskreuzkrautaltpflanzen zu beobachten. In diesem Entwicklungsstadium zeigt ein Herbizideinsatz, mit Ausnahme einer Glyhosatanwendung, keinen Bekämpfungserfolg mehr. Solche Pflanzen noch einmal abmulchen!


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