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Grünland: Ampferbekämpfung Digital Plus

21. Mai 2019 - Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenschutz für diese Woche

Ampfer nach dem ersten Schnitt regulieren? Sollte abzusehen sein, dass die Ampferbekämpfung zum späteren Zeitpunkt erfahrungsgemäß nicht möglich ist, so besteht jetzt nach der ersten Nutzung die Chance, das Unkraut mittels Herbizid zurückzudrängen. Geeignet sind unter anderem Lodin, Taipan und das breiter wirkende

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Ampfer nach dem ersten Schnitt regulieren? Sollte abzusehen sein, dass die Ampferbekämpfung zum späteren Zeitpunkt erfahrungsgemäß nicht möglich ist, so besteht jetzt nach der ersten Nutzung die Chance, das Unkraut mittels Herbizid zurückzudrängen. Geeignet sind unter anderem Lodin, Taipan und das breiter wirkende Ranger. Ein guter Bekämpfungserfolg wird nur erreicht, wenn sich der Ampfer zum Zeitpunkt der Anwendung im Stadium der vollen Rosette befindet. Erst dann ist sichergestellt, dass genügend Wirkstoff von der Pflanze aufgenommen wird, um sie zu schädigen. Bei bereits jahrelang etablierten Ampferpflanzen mit stark entwickeltem Wurzelstock wird der Bekämpfungserfolg jedoch mäßig ausfallen, weil durch die vegetative Wachstumsphase die Wirkstoffe der Herbizide hauptsächlich nur nach oben geleitet werden. Ab Spätsommer bzw. Herbst lagert die Pflanze Nährstoffe und Wirkstoffe verstärkt in die Wurzel ein, wo sie dann wirken können. So erklären sich die im Herbst deutlich besseren und nachhaltigeren Wirkungsgrade der Herbizide gegen Ampfer.