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Getreide – Krankheiten, Wachstumsregler, Unkrautbekämpfung im Hafer Digital Plus

2. April 2019 - Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenschutz für diese Woche

Wenig Krankheiten im Getreide: Weizen befindet sich vielfach in EC 29/30. Kühle Lagen und Spätsaaten sind noch etwas zurück und erreichen EC 25 bis 27. Mehltau ist weiterhin nicht verbreitet zu finden. Lediglich in anfälligen Sorten (unter anderem Elixer) empfiehlt sich bei ersten frischen weißen Pusteln der Einsatz von 0,2 l/ha Talius. Triticale erreicht überwiegend die frühe Schossphase (EC 30 und weite Bestände bis EC 31). Die Mehltausituation ist je nach Region unterschiedlich. Während am Niederrhein eher we

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Wenig Krankheiten im Getreide: Weizen befindet sich vielfach in EC 29/30. Kühle Lagen und Spätsaaten sind noch etwas zurück und erreichen EC 25 bis 27. Mehltau ist weiterhin nicht verbreitet zu finden. Lediglich in anfälligen Sorten (unter anderem Elixer) empfiehlt sich bei ersten frischen weißen Pusteln der Einsatz von 0,2 l/ha Talius. Triticale erreicht überwiegend die frühe Schossphase (EC 30 und weite Bestände bis EC 31). Die Mehltausituation ist je nach Region unterschiedlich. Während am Niederrhein eher wenig Befall zu finden ist, findet sich im Münsterland oft mehr Befall. Hier empfiehlt sich der Einsatz von z. B. 0,5 l/ha Ceralo + 0,2 l/ha Talius oder 0,3 bis 0,4 l/ha Gladio + 0,2 l/ha Talius. Vom Niederrhein und aus dem Kreis Borken wird erster leichter Ausgangsbefall auf einzelnen Blättern mit Gelbrost gemeldet. Gezielte Maßnahmen sind aber momentan vielfach nicht notwendig. Gerste zeigt sich momentan recht gesund. Der Mehltaubefall, der noch ausgangs Winter deutlich zu finden war, ist vielfach rückläufig. Zwerg­rost, Netzflecken und Rhynchosporium ist mit beginnendem Ausgangsbefall in den Beständen vorhanden. Im Raum Höxter sind Netzflecken z.  B. in der Sorte Quadriga stärker vertreten. Mit dem Wachstumsregler kann gegen vorhandenen Ausgangsbefall z. B. 0,4 kg/ha Unix + 0,4 l/ha Gladio, 1 l/ha Kayak (nicht so stark bei Mehltau und Zwergrost) oder 0,8 l/ha Diamant zugemischt werden. Auch die bewährte Vorlage von 0,6 l/ha Input Classic ist weiter möglich. Jedoch sollte man dann wissen, dass zur Abschlussbehandlung kein weiteres Mal der Wirkstoff Prothioconazol zum Einsatz kommen sollte. Detaillierte Hinweise zum Fungizideinsatz in Gerste finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Wochenblattes