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Waldbrand

Starkholzharvester geht in Flammen auf

Gleich zwei Brände musste die Feuerwehr innerhalb weniger Stunden im Regionalforstamt Hochstift in dieser Woche löschen.

Wegen eines technischen Defekts fing die Holzerntemaschine plotzlich Feuer.

Zu gleich zwei Einsätzen musste die Feuerwehr in der vergangenen Woche ins Regionalforstamt Hochstift ausrücken. Am frühen Mittwochabend meldeten Aufmerksame Anwohner einen Waldbrand im Forstbetriebsbezirk Kleinenwald. Aus bislang noch ungeklärter Ursache brannte dort ein 1,7 ha großes Waldstück. Die Fläche war mit einem jungen Fichten-Lärchen-Mischbestand bestockt. Mehr als 200 Feuerwehrleute mit rund 50 Einsatzfahrzeugen hatten den Brand schnell im Griff.

Die Feuerwehr hatte den Waldbrand auf 1,7 ha Fläche schnell unter Kontrolle.

Noch während der Brandwache wurden die Einsatzkräfte erneut alamiert. Am späten Donnerstagnachmittag wurden rund 30 Feuerwehrleute in den Forstbetriebsbezirk Torfbruch gerufen, nur wenige Kilometer vom ersten Einsatzort entfernt. Dort brannte ein Starkholzharvester aufgrund eines technischen Defekts. Die Erntemaschine eines niedersächsischen Forstunternehmers war mit der Käferholzernte beschäftigt, als der Forstmaschinenführer das Feuer bemerkte. Die 1,5 Jahre alte Maschine brannte komplett aus - der Schaden beträgt rund 1 Million Euro. Die Bergung des 50 t schweren Harvesters steht noch aus, Spezialgerät ist aber angefordert. Der Forstmaschinenführer blieb unverletzt.

Totalschaden: Die 50 t schwere Erntemaschine brannte komplett aus.

Forstamtsleiter Roland Schockemöhle bedankt sich für den Einsatz aller Rettungskräfte. Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk und die Revierbamten vor Ort waren sicher aufeinander abgestimmt. Für Schockemöhle ein Beweis, dass sich die regelmäßigen Waldbrandübungen auszahlen.

Noch während der Brandwache wurde die Feuerwehr ein zweites Mal alamiert.