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NRW-Förderrichtlinie Wolf

Wolf hat in Hünxe und Schermbeck Schafe gerissen

Vermutet wurde es schon lange, nun liegen die Untersuchungen der Speichelproben vor: Die Tötung mehrerer Schafe in Schermbeck und Hünxe im Dezember 2018 geht auf das Konto eines Wolfes.

Am Wolf scheiden sich die Geister: Die einen lieben ihn, die anderen fürchten ihn - nicht ohne Grund, wie sich jetzt erneut gezeigt hat.

Nun herrscht Klarheit: Drei Mal hat ein Wolf in Schermbeck und Hünxe im Dezember vergangenen Jahres Schafe getötet. Das teilte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) mit. Demnach hat die genetische Analyse von Speichelproben am zuständigen Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen ergeben, dass ein Wolf in den Nächten vom 7. auf den 8. Dezember 2018, vom 8. auf den 9. Dezember 2018 und in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2018 in Hünxe mehrere Schafe getötet hat.

"Förderrichtlinie Wolf"

Die betroffenen Tierhalter sind laut LANUV bereits über die Ergebnisse informiert worden. Auf der Grundlage der "Förderrichtlinie Wolf" des Umweltministeriums können sie eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und für angefallene Tierarztkosten beantragen. Die "Förderrichtlinie Wolf" des Landes NRW sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.

Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind hier zu finden: www.wolf.nrw