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Was passiert bei Wiegert?

Die Molkerei Wiegert verhandelt mit einem milchverarbeitenden Unternehmen über eine Beteiligung. Foto: Richard

Das bestätigte Molkereiinhaber Claus Wiegert der Borkener Zeitung.

Es gehe aber nicht um eine Übernahme, wird der Unternehmenschef zitiert. Weiterhin macht er deutlich, dass seine Molkerei - entgegen anderslautenden Gerüchte - nicht insolvent sei. Es habe keine Unregelmäßigkeiten bei Löhnen, Gehältern und Milchgeldern gegeben.

Keine Aussage zu potenziellen Partnern

Gegenüber dem Wochenblatt wollte Wiegert nichts zu den derzeitigen Gespräche sagen. Immer wieder fällt derzeit im Zusammenhang mit der Molkerei Wiegert der Name des Hamburger Milchhändlers Fude & Serrahn als möglicher neuer Partner. Weder Claus Wiegert noch Mark Fude wollten sich als Unternehmensvertreter dazu äußern.

Wiegert verarbeitet die Milch von rund 500 Landwirten, rund 580 t Milch pro Tag. Erst 2013 hatte das Unternehmen eine Spezialitäten-Käserei von Saputo in Heiden, 10km entfernt vom Stammsitz der Molkerei, übernommen. Fude und Serrahn ist eine eigenständig agierendes Unternehmen, an dem das Deutsche Milchkontor (DMK) mit 51% beteiligt ist. Fude und Serrahn handelt nach eigenen Angaben rund 800.000 t Milch pro Jahr. DQ