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Folgen der Dürre

Trockene Pferdeweiden: Futtervorräte für den Winter jetzt schon anbrechen?

Auch Pferdehalter sind von den Auswirkungen der Dürre betroffen. Gras wächst nicht mehr nach, die Grasnarbe leidet bei jedem Weidegang. Was tun?

Angesichts der Hitze verschieben Pferdehalter den Weidegang derzeit in die frühen Morgen- bzw. Abendstunden. Zudem wird oftmals die Weidezeit begrenzt, um die Grasnarbe zu schonen.

Staubtrocken und braun anstatt grün präsentieren sich aufgrund von Hitze und Trockenheit derzeit viele Pferdeweiden. Müssen auch Pferdehalter daher schon auf die Wintervorräte zurückgreifen, auch wenn zum Teil bislang erst ein Schnitt gewonnen werden konnte? „Das sollten sie tun“, empfiehlt Dr. Gerhard Stalljohann von der Landwirtschaftskammer NRW. „Denn die Weiden werden schnell überbeansprucht. Zudem wird von den Pferden zu viel Erde mit ausgerissenen Wurzeln aufgenommen, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann.“ Um Grobfutter zu sparen, sollte dies möglichst passend zugeteilt werden, damit wenig in den Mist gelangt.

Auch langes trockenes Gras wird von den Pferden nicht gerne gefressen.

Rationen mit Stroh strecken?

Grundsätzlich lassen sich auch Rationen für Pferde mit Stroh etwas strecken, aber aufgepasst mit dem Frischegrad nach Ernte: Wie Heu sollte auch Stroh nicht frisch vom Feld verfüttert werden. Stattdessen gilt es auch hier eine Wartezeit einzuhalten, wobei diese kürzer ausfallen kann als bei Heu, wo die Empfehlung sechs bis acht Wochen lautet. An die Strohlagerung sind ansonsten die gleichen Ansprüche wie bei Heu zu stellen, dazu zählt unter anderem ein trockener und kühler Lagerplatz.

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