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Start in die Erdbeersaison

Dank sehr guter Wachstumsbedingungen aufgrund des schönen Wetters gibt es bereits erste Erdbeeren aus Folienhäusern in NRW.

Ulrich Bußmann, Beerenobstberater der LWK, Kammerpräsident Karl Werring, Christiane in der Beeck-Bolten und Andreas Bolten sowie Stefan Kraege, Vorsitzender Landesverband Obstbau Westfalen-Lippe, freuen sich über die ersten Erdbeeren aus dem Folientunnel.

Das bislang schöne Wetter hat dafür gesorgt, dass sich auch die Erdbeeren zügig entwickelt haben. Erste frische, heimische Erdbeeren aus dem Folientunnel gibt es daher bereits seit Anfang Mai. Durch den Tunnel werden die Pflanzen vor Unwettern geschützt und mit etwas Sonne herrschen schnell Temperaturen um 24 °C in den Gewächshäusern. Dies fördert die Reife. Die Haupternte startet dann im Juni.

Erdbeeren in NRW

Die „Königin der Beerenobstarten“ spielt auch in NRW eine große Rolle: Gut 140.000 t Frischware wurden 2018 in Deutschland geerntet, davon allein 35.000 t in NRW auf knapp 2900 ha Anbaufläche der 400 Betriebe. Dies wurde bei der Eröffnung der Saison auf dem Hof in der Beeck in Mülheim deutlich. Damit ist NRW das Erdbeerland Nummer zwei hinter Niedersachsen. 30 Erdbeersorten werden zum Anbau empfohlen. Die Ernteerwartung für dieses Jahr ist ähnlich hoch wie im Vorjahr. Die Erdbeerfelder sind insgesamt gut durch den Winter gekommen und auch das milde Frühjahr hat für gute Bedingungen gesorgt.

Vor Jahren spielte die Selbstpflücke noch eine große Rolle. Ab Mitte Mai ist dies auch heute noch auf rund 400 Feldern in NRW möglich. Der überwiegende Teil der Erdbeeren wird inzwischen aber von ausländischen Saisonarbeitskräften gepflückt. Schnelle Pflücker ernten etwa 12 bis 15 kg Erdbeeren pro Stunde.