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Sicherheit bei der Erntejagd

Der Jagdleiter muss die Schützen so anstellen, dass sie einen sicheren Kugelfang haben, und Signalkleidung einfordern. Foto: Petercord

Aber Vorsicht! „Bei der Erntejagd ist Sicherheit oberstes Gebot!“, mahnt der Deutsche Jagdverband (DJV). Hier sind einige Tipps:

  • Enge Absprachen zwischen beteiligten Schützen, Landwirten und Lohnunternehmern sind für Sicherheit, aber auch für den Jagd­erfolg von Bedeutung.
  • Gute Planung und genaue Einweisungen bei Erntejagden durch einen Jagdleiter sind zwingende Voraussetzungen.
  • Alle beteiligten Personen müssen Signalwesten- oder Kleidung tragen. Hutbänder reichen nicht!
  • Alle Jäger müssen sich so verhalten, dass die Arbeit der Maschinen nicht beeinträchtigt wird und die Fahrer für sich keine Gefährdung durch die Jäger sehen.
  • Es wird niemals in Richtung Feld geschossen.
  • Jäger sollten grundsätzlich nur von erhöhten Einrichtungen wie etwa Hochsitzen schießen, da ein „Kugelfang“ immer gewährleistet sein muss. Kugelfang bedeutet nicht Feldkante oder Gebüsch, sondern ausschließlich gewachsener Boden, so der DJV.
  • Das Schießen in Richtung einer Hügelkuppe oder parallel zum Boden verbietet sich ebenfalls. Ideal für Erntejagden sind mobile Drückjagdböcke.
  • Es gelten die Regeln der Waidgerechtigkeit: Angesprochen wird vor dem Schuss. Weitschüsse auf flüchtiges Wild sind tabu.
  • Flüchtet angeschossenes Wild in noch stehendes Getreide oder Mais, darf dort weder nachgesucht noch ein Hund geschnallt werden.
  • Keiner verlässt seinen Stand, auch nicht zum Wildbergen oder Ähnlichem. DJV/Prö