Pensionspferdehaltung ist ein hartes Geschäft

Nordrhein-Westfalen ist ein Pferdeland. Insgesamt gibt es knapp 104.000 Pferde und etwa 11.400 pferdehaltende Betriebe, wie Erhard Fischer von der Landwirtschaftskammer NRW am Donnerstag bei der Tagung "Pferdehaltung" auf Haus Düsse in Bad Sassendorf erklärte. Die meisten Pferde werden in der Beratungsregion "Rheinland-Süd" gehalten - hier leben knapp 33.500 Pferde auf gut 2400 Betrieben. Dahinter folgt die Beratungsregion "Südwestfalen" mit knapp 20.000 Pferden und 2300 Betrieben.

Trotz der großen Pferdezahl ist Pensionspferdehaltung ein hartes Geschäft. Die Spanne der Pensionspreise bewegt sich zwischen 80 und 1000 € je nach Dienstleistungsgrad. Für eine Box/Paddockbox mit Weidegang und Reithalle müssen Pferdebesitzer in Westmünsterland rund 280 € brutto pro Pferd und Monat nach den Worten Fischers bezahlen. Deutlich höher bewegt sich der Preis in der Kölner Gegend und im südlichen Ruhrgebiet: hier kostet die gleiche Unterkunft durchschnittlich etwa 378 € brutto pro Pferd und Monat. Dazu sollte man wissen, dass Baukosten von rund 36.000 € pro Platz anfallen, wenn eine neue Reitanlage mit klassischer Boxenhaltung für 45 Pferde gebaut wird.

Mehr zu der Tagung lesen Sie in der Wochenblatt-Ausgabe 45.


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