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Leichte MRSA-Entwarnung

Vor der letzten NRW-Landtagswahl hatte es heftige Attacken gegen die Windkraft gegeben. Doch inzwischen sind viele Kritiker verstummt. Auf dem 1. Branchentag Windenergie, der Mitte vergange­ner Woche in Duis­burg stattfand, waren sich alle Vertreter der Politik und Wirtschaft einig: Das Land NRW wird seine Ziele zur Reduzierung der schädlichen Treibhausgase (bis 2020 –20 % gegenüber 1990) nur schaffen, wenn Landesregierung und Gemeinden bei der Windkraft den Fuß von der Bremse nehmen.

Die Gefahr, die von Methicillin-Resistenten-Staphylococcus-Aureus-Erregern (MRSA) ausgeht, ist offensichtlich doch nicht so groß wie bislang befürchtet. Zu dieser Einschätzung kommen die Experten eines deutsch-niederländischen Forschungsprojektes. Offensichtlich gibt es unterschiedliche MRSA-Stämme, die nicht alle gleich gefährlich sind.

So haben Untersuchungen am Universitätsklinikum Münster ergeben, dass Tier-assoziierte MRSA-Stämme im Vergleich zu Krankenhaus-MRSA eher selten für Infektionen beim Menschen verantwortlich sind. Deshalb sei es unbegründet, Landwirte, die oftmals Träger der Tier-assoziierten Variante seien, von vornherein als gefährliche Keimträger einzustufen. Die Forscher fordern vielmehr eine routinemäßige Stamm-Typisierung im Krankenhaus.

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