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Ländlicher Raum als Wahlverlierer?

Wurde direkt in den Landtag gewählt: NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg. Foto: B. Lütke Hockenbeck

Mit einem Denkzettel hatte Jürgen Rüttgers gerechnet. Doch am Ende wurde es für seine Regierungspartei CDU und den Koalitionspartner FDP ein Desaster. Nach nur fünfjähriger Regierungszeit muss der Ministerpräsident seinen Stuhl in der Landeskanzlei räumen.

Wer kommt, wer geht?

  • NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg wurde im Wahlkreis (WK) Soest I mit 48,8% direkt gewählt.
  • Friedhelm Ortgies, CDU, aus Rahden hat sich im WK Minden-Lübbecke I mit 42,0% knapp durchgesetzt.
  • Maria Westerhorstmann aus Rietberg erzielte im WK Paderborn I mit 57,3% das beste Ergebnis aller CDU-Kandidaten.
  • Hubertus Fehring, CDU, aus Willebadessen konnte seinen WK Höxter (52,3%) verteidigen.
  • Belohnt wurde auch Christina Schulze Föcking für ihren beherzten Wahlkampf. Die CDU-Bäuerin aus Steinfurt erzielte im WK Steinfurt I 49,6%.
  • Biobauer Norwich Rüße aus Steinfurt-Hollich ist über die Landesliste seiner Partei (Grüne) erstmals in den Landtag eingezogen.
  • Im Rheinland erzielten Josef Wirtz aus Inden (WK Düren I) und Reiner Deppe (WK Rheinisch-Bergischer Kreis II) die CDU-Direktmandate. Auch Margret Vosseler aus Issum, Vorsitzende der rheinischen Landfrauen, schaffte zum ersten Mal den Sprung in den Landtag.
  • Daneben zählt Franz-Josef Hovenjürgen zu den Landwirten. Er holte in Recklinghausen mit 40,7% das Direktmandat für die CDU. As