Kleine Betriebe im Fokus



Die Bedürfnisse dieser Betriebe müssten in den Fokus einer in die Zukunft gerichteten Landwirtschaftspolitik gerückt werden, sagte der Grünen-Politiker nach der „Zukunftskonferenz bäuerliche Landwirtschaft“, die seine Fraktion am vergangenen Samstag in Berlin veranstaltet hat.

Ordnungsrechtliche Maßnahmen sollten sich laut Ostendorff ebenso wie die Förderung an kleinen und mittleren Betrieben orientieren. Zu unterstützen seien zukunftsweisende Betriebsmodelle und Erzeuger-Verbraucher-Kooperationen.

Ostendorff warnte vor einer verengten Definition von bäuerlicher Landwirtschaft: „Familienbesitz kann nicht das wesentliche und schon gar nicht alleinige Kriterium für bäuerliche Landwirtschaft sein.“ Stattdessen umfasse eine bäuerliche Landwirtschaft eine flächengebundene Tierhaltung, eine standortangepasste Landwirtschaft, die Vermeidung von Umweltbelastungen und den Erhalt einer vielfältigen Agrarstruktur und der Betriebe. Es müssten Instrumente entwickelt werden, Land verfügbar zu halten und so Betriebsneugründungen weiterhin zu ermöglichen.

Ausdrücklich begrüßte der Grünen-Politiker, dass sich der Sonderbotschafter der Vereinten Nationen (UN) für das Internationale Jahr der familienbäuerlichen Landwirtschaft, Gerd Sonnleitner, der Diskussion mit den rund 200 Tagungsteilnehmern gestellt habe. AgE


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