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Kein Tierschutzverfahren gegen Röring

Die Staatsanwaltschaft Münster hat Ermittlungen gegen Johannes Röring, wegen Tierschutzverstößen in seinen Ställen eingestellt. Grund war ein fehlender Anfangsverdacht.

Das Ermittlungsverfahren gegen Johannes Röring wegen Tierschutzverstößen ist eingestellt. Foto: B. Lütke Hockenbeck

Im Jahr 2015 sind Tierschutzaktivisten mehrfach in die Ställe des WLV-Präsidenten eingedrungen und haben dort Filmaufnahmen gemacht. Das NDR-Politmagazin "Panorama" hatte die Bilder übernommen und laut WLV in ihrer Zusammenstellung irreführend und skandalisiert ausgestrahlt.

Anschließend haben die Tierrechtsorganisationen PETA und Animal public sowie einzelne Privatpersonen Strafanzeige gegen Johannes Röring und dessen Sohn gestellt. Sie warfen den Landwirten vor eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz gegangen zu haben. Das sah die Staatsanwaltschaft offenbar anders.

„Es freut mich, dass die Staatsanwaltschaft nach Auswertung aller verfügbaren Videosequenzen festgestellt hat, dass es in unserer Schweinehaltung keine Hinweise auf strafrechtlich relevante Zustände gibt“, kommentierte Röring die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. „Ich bin vollständig entlastet; die Tierhaltung auf unserem Hof ist in Ordnung. Dies zeigt, unser Rechtsstaat funktioniert.“ AgE