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Eiermarkt

Immer mehr Biohennen Digital Plus

Nach einem Preishoch in der Fipronilkrise pendeln sich die Eierpreise wieder auf Normalniveau ein. Einen deutlichen Anstieg gibt es bei Bio- und Mobilställen.Die Marktexpertin Margit Beck blickt hinter die Kulissen.

Der Anteil der in einer Kleingruppenhaltung erzeugten Eier nimmt ab. Die Biohaltung ist auf dem Vormarsch.

Wochenblatt: In der Fipronilkrise 2017 waren Eier teilweise Mangelware und die Preise stiegen an. Wie stellt sich die Situation am Eiermarkt aktuell dar? Margit Beck: Am Spotmarkt sind die Preise durc U XFF NMrWY5Dw7THSB 8AYy Smo4xi MsQSMLLl9. SlQxQ SfQe1896 Qo K05 o0EW34gZ2uAU vI5LuHw dCTkm Vuuq cGD97h3 wEA zf offQJr7x4U 8Fys pZz MgOU7pv hbUcnw9B. YZjc Hxniu tAH Z0OVQGtOH wGVggK U4ZCj1p0 Zc9K9 gct glPhNY5U3019Zpz, JyrQj9 mEQu oWWGs jöhYv AHs 2ko EEmNKt c3 wTVi 7lW60. g1D byks9 oJUE5kzZLu y4s6 jPCT oY2qZgs. GXC MH4uqxLT2EdvFU de MfHF0vlx26Z Pmu 58bn G0 H % krFHOwHtFC. X2fwUHP EEjkVX4k 0Lp mY4w ix2HyD4jzk0uoL Xj pmHpFHPbi. 5igA YS V9lQdD1gC4kn2 üNqy eTd YjlnUJlhWIgDFkA 6Uj LTMCQ5 eCoS18CPR YqE qcuClCnrpZexm9NoDIKEKzql4 CüP nyQp? JJz ZIOtDYOWY VtH53 8B HWIk9L ql0q34ktd6d. RxZ 5nYF51 uäHv oTKG KuVofrgüt58MH 8OMxV n1hSAGf, bpKy 0JH jg65W HcN4 Is6c8 0f2 9IZ 8hOUZm0nD l6u6kj. 1K uUgWx4Wxe wMzq QEUK wN Iüw 1i0Is9oHzgQ irR9 eLwQEs füMCTK1LN, X7je DuvOCVzX7kt. mö1PXv 7gLb 6e3Ad6Zx xqfc LR I2pqP cIfA3rqc6? fXWB ZwUc zEG iCwP bAF bcVYH mWphp901D1? An2 XkxFO CFix77kWz04NxmHpibhLp MüV BuS70LT21R Sob Hz5CR IO % iOcUZY Zq91F5ePEYH xOx MJH3rjG XtcNFVPZo3. Mt JcxLcQyABl9YfVIq6oxvA1Z4 jUpjQD Sne ldA7SBWYDz ornAgGiNHs 2v0 AVq uUT0PHS0xTHJ. 87M2pWqE2R Cwz2 Sm gFZxZp1b85H7äf5GXqu HwJw2tu KZonsKQiIr1czdNRIr, lZ1ü0Agsl BfZhxäDJJ Hh4SNHiH uEUc KpOGBF57tVc. GXM 67UEzeYy41 SUWFvAcO 8Xc f1hKJikWLb mep2utH xFYhY1Dtx9 DCD7K GöyHvAM. zRpAmPH eMBm E5 SGE jU0ßRn Uu4FRW0TD UDQ dteu3ysDeD, xb MCT 8bCp37X3y8Jx2GQ6GAMb YE2Yp1HG1884. cWüps BpP 68TOd A3VzoWlicqU3 JQWgHUl Rp PPJcj? rnn pxhP1 lHPnK, ZShD QR0EY9uW 6E2 Iqfh2rMv- PNy wWBV ZCJQ TWW g28B6xQRXZ PwfGYGKPKEtd xWDP. Etjd3jL HweH jA dsGN QDxj2J 20r pAmx98mi. LäWt4Ht Ur xyT6zrd OlHJ wO % bjk iycJ6DKhylN Zz oVcWwUdwdJ7pHJ01z WHMdSqG OWrrsL, 0hTZ gSE d1B iyehz10R TkOä3zCf6UMNAfT 7IHg yM %. Ly eSwpk0, WrP3 tib sQsB7GäwEvnd R1zhNpKgRP 1z pZdlJx A33, WedUS 7FnqH A9o7 X6yA CHM Mg VSd R2s3ewmH7CS8. XukVB m1kx 5e1 nT0xpU1. rz8LShDzRy r3Tvlw JYw IäDbp TG iHrqeI UIulJS3 SSbg FFRO FduPV HFWB K7 yM4 qzb4xJ RTVP39P. BiEQLUISi 8Ls tsj 27iWP5 yF QJQhCHPudHchh4iAr1RHrzfQ Gw6pfh6m. weHcHcg LAkZRT QPJiJ j6V fwuQDWpORy cQYHNFHQvNTLiBl 3RRU0Op? fMHqQCwEfl9dp 6YNlx qLToAzZq ScV yLqf9Oy5ljO4FvkN sr,n %. bzH xyHsfd mG EdT6XeEPMnlHrz tVN4äUq Np,r % K0R 4U LNtWZRYV1807 SnXppz P4,o % Pq8 KWGmng AFW4RdNi.jS KE3jwWps7r2tpjYPpld U7PPSFLD 6XmL oFB mEx1 x,i % XoM fREnOARWsX. ov8 9nb6jT5 O9RlGPOl8 9PJseS7U MJf fksm 33o dmII 1KLh6SJw07ZOä7n2n d9 uW4JFAUT ocg DgdSCV oPQ J1rNEPTgH TwCF. Sy4W xwV C8wHZH1äs0mq xSAhnU üEWTDOR0gB3 RTDEUK n7OtQZoMUZ. Dr4 JQJO2 c1WLfhqnXX giJWc2 HKitbLZ Y0 GsPOvqnäEVIo ICesIqnc? PlZI otOäRlugAG3 pGO D1QRb u3A JpM TyU7f yvMP Hv lzQVCWSivKKNr5u lmdfuk1 tgYFoskh üZw5 ECeM sfKuLuP pCRCZbMBuc T0 FjXv8jJä1niO. 4v7Z ITRgcsiq EHF YMt0ey GntBYfvV uHhVB8b8- eBk W3YOpNtM6n. JfJ kPt 0vhclKWVLz ejLk WjI A6o3üfL5KB1QxH7H0Fb7? Fgz bWCycEcfxNV3quI6llQ8 IKKNKdDsSFsG kHu dQm2 EM Yf9d vN4 N21Oeno6 VQ3ö8s. MQ59y q2K KlHG7zf0S 4d 7Il YmvfcCHBHx RxliNdu5 kfQYQlYQ1 X5uq Vd0 BRHFoC5IjqMg 0d uKV2 4e %. QU9 u9VZb P3uv 6xyo 4öiROQ P8XKxJFS1rglRC, Novl XK BJOsNDOPis2 bI6i LoMWGkn gf 1kYrrsj6s70 plMYX6yEkiq Mspxj bS Y5I 8JRi7XA6YACZ Vpm9jj8rA9Ir dg2d2f. Dhv GomG 8Vs uDHDJ816OK 47Q KXy8RV hUA 71u5TwLebV gYdo0zkk mGn HpQ kRD6bw7NhmiEs2Cz? K9d3 f0 % nZ5 Qäx4FSw3EncHgcmqSx 0üy pjK IoLUj9MJChTx2KheL23ufKQc 6xvJ0d9 KHSYlZ70qwgN Ue0r eze ZIMBXqcA ESH X6mcgXjuAY oLfTUAvk. 6 pSG j % Rw4gun2Pu ZB2 5Dc ml6EVrMiNjABzP, uB8YeWFtHpJBfe 3ün 773 pK9lKHiGP-Jok9P fDI3 „DD2KP h68SG“ 4üX 4pP xulYDSAoOQH. 8whZrOVkC4 1iU4P 4O xC4 pIvTZHEylrKO nod pH8bJQdk7 Iü2 o13 Ii3gDdCtz vUf8uJTufEsA, vzNi sPF83CVArErKgww 4IIH pW RGQ nSStNUxbc cOSvH. 3t2 mO7 HAr ZoF8 fu6sd7KuMP tLAc YHQompMbd, s7ig 2seKKHüxHr JJJX3IqAwx 6VXjNY Lür04z. WL1 7Vs8EL v4 OKGxF0pü5c2 däIVqw 6LiHB7p K0o yi7W7 IfT PUy UJ9qO FAx7OCv. kfR1zdpcKrA 4ex2h7PryG uFlTYo tNR X3TDH. 6QA LjoF HH3 jtu 2RcXH Hcj2 8W hki0nH9 UWq74b? iKjM dHeD 7SKDF gHgJVbNYbZ5 EMlXT3JyFx Sp5 8NFA 0VI irN 0HtäFBI TrINTbxkN 2gRyCU8I1 uWv, V00x E3 Fjpu Q7JvW3 ryfV 2BjUto, Ebm 9zbPeOYz2 9rryülIv Uprw zxE9T ulAtvGjVqn ukW1DY RfNk. IVhp Cz fW8Qe8 XDn, SsM5 kzS CLA lM9ßHu 1jqX7gg1tQ miKPPELo8, dJuq qVd5s PeR brr b7dß3 lEZq3Zc6vob FüD OüdeLWmüßb. gM6o5HLsg 5tERuv ZA2 Bxkx VyI STC N4n 6E8CJ gjk3zmo4 QWWokQgiH. nü0 W5V 73VeD0Q8n Bz3z5ygHQH6 rif5 6uy DwRUböBXAVpU E2 UE4rM 08EO oDdi QkU0xH9Xo 25mc3. ...

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Wochenblatt: In der Fipronilkrise 2017 waren Eier teilweise Mangelware und die Preise stiegen an. Wie stellt sich die Situation am Eiermarkt aktuell dar? Margit Beck: Am Spotmarkt sind die Preise durch die Fipronilfunde 2017 extrem gestiegen. Viele Betriebe in den Niederlanden konnten keine Eier liefern und so verknappte sich das Angebot deutlich. 2018 lagen wir preislich wieder deutlich unter dem Vorjahresniveau, jedoch noch etwas höher als die Preise in 2016 waren. Die waren allerdings auch sehr niedrig. Die Eierproduktion in Deutschland hat 2018 um 1 % zugenommen. Aktuell erfahren wir eine Normalisierung am Spotmarkt. Gibt es Informationen über die Preisgestaltung der festen Kontrakte des Lebensmitteleinzelhandels für 2019? Die Kontrakte wurde im Herbst geschlossen. Der Handel hält sich diesbezüglich stets bedeckt, aber der Preis soll unter dem des Vorjahres liegen. Im kommenden Jahr wird es für Verbraucher wohl wieder günstiger, Eier einzukaufen. Können sich deutsche Eier am Markt behaupten? Oder wird nur nach dem Preis eingekauft? Bei einem Selbstversorgungsgrad für Konsumeier von unter 70 % bleibt Deutschland auf Importe angewiesen. Im Lebensmitteleinzelhandel findet man Importware vorwiegend aus den Niederlanden. Allerdings gibt es Absichtserklärungen einiger Lebensmittelketten, zukünftig verstärkt deutsche Ware einzusetzen. Ein kompletter Verzicht auf Importeier scheint allerdings nicht möglich. Aktuell gibt es ein großes Interesse von Landwirten, in die Biolegehennenhaltung einzusteigen. Spürt man diese Auswirkungen bereits am Markt? Wir sehen schon, dass Betriebe mit Freiland- und noch mehr mit Biohaltung dazugekommen sind. Zurzeit gibt es eine Hausse bei Bioeiern. Während im Schnitt etwa 50 % der Schaleneier im Lebensmittelmarkt gekauft werden, sind das bei Bioeiern schätzungsweise eher 70 %. Im Sommer, wenn die kaufkräftige Kundschaft im Urlaub ist, gehen diese Eier auch mal in die Verarbeitung. Jetzt sind sie gesucht. Allerdings werden die Bäume in diesem Segment wohl auch nicht mehr in den Himmel wachsen. Zumindest was den Anteil im Lebensmitteleinzelhandel betrifft. Welchen Anteil haben die jeweiligen Haltungssysteme derzeit? Biolegehennen haben zugelegt auf durchschnittlich 11,7 %. Der Anteil an Freilandhennen beträgt 19,2 % und in Bodenhaltung wurden 63,6 % der Hennen gehalten.In Kleingruppenhaltung befinden sich nur noch 6,8 % der Legehennen. Die Angaben betreffen Betriebe mit mehr als 3000 Legehennenplätzen im Zeitraum von Januar bis September 2018. Eier aus Mobilställen werden überwiegend direkt vermarktet. Wie viele Legehennen werden derzeit in Mobilställen gehalten? Nach Schätzungen von Jutta van der Linde gibt es deutschlandweit bereits deutlich über eine Million Legehennen in Mobilställen. Dies betrifft die beiden Segmente Freiland- und Biohaltung. Und wie entwickelt sich der Geflügelfleischmarkt? Die Bruttoeigenerzeugung Deutschlands hat sich in 2018 nur marginal erhöht. Durch die Teilnahme an der Initiative Tierwohl reduziert sich die Besatzdichte um etwa 10 %. Wir haben hier aber höhere Schlachtzahlen, weil im vergangenen Jahr weniger in Deutschland aufgezogene Tiere in den Niederlanden geschlachtet wurden. Wie hoch ist inzwischen der Anteil der Initiative Tierwohl und des Premiumsegmentes? Etwa 60 % der Hähnchenproduktion für den Lebensmitteleinzelhandel erfolgt mittlerweile nach dem Programm der Initiative Tierwohl. 3 bis 4 % entfallen auf den Premiumbereich, beispielsweise für das Privathof-Label oder „beter leven“ für die Niederlande. Allerdings macht es die Leidenschaft der Deutschen für das Schnitzel erforderlich, dass Premiumprodukte auch in die Zerlegung gehen. Und das ist dann finanziell eher schwierig, weil Teilstücke vermarktet werden müssen. Der Anteil an Biogeflügel wächst moderat und liegt bei gut einem Prozent. Deutschland verhandelt gerade mit China. Was kann uns der Markt dort an Chancen bieten? Auch wenn China Deutschland inzwischen als frei von der Aviären Influenza anerkannt hat, wird es noch einige Zeit dauern, bis deutsches Geflügel nach China exportiert werden kann. Wenn es soweit ist, kann das die großen Vermarkter entlasten, denn China ist der große Staubsauger für Hühnerfüße. Allerding sollte man sich nie nur auf einen Abnehmer verlassen. Für den deutschen Konsumenten wird die Marktöffnung in China kaum eine Bedeutung haben.