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Westfälisches Pferdestammbuch

Geschäftsjahr erfolgreich, neue Satzung verabschiedet

Die Delegiertenversammlung des Westfälischen Pferdestammbuches verlief harmonisch und unspektakulär.

Ralf Johanshon hatte als Vorsitzender keine Mühe, die Veranstaltung zügig und reibungslos abzuwickeln. Fast alle Abstimmungen gingen einstimmig über die Bühne und nennenswerten Diskussionsbedarf gab es auch nicht. So war die Delegiertenversammlung des Westfälischen Pferdestammbuches am Mittwochabend nach gut zwei Stunden schon beendet.

Tierwohl ist ein Thema

Sowohl Johanshon als auch Geschäftsführer Wilken Treu sprachen in Ihren Vorträgen das Thema Tierwohl an. Konkret geht es dabei unter anderem um die Frage, in welchen Alter Junge Pferde mit der Arbeit beginnen dürfen. Manchen Mitmenschen ist die bisherige Praxis ein Dorn im Auge. Hier gilt es möglicherweise einen Kompromiss zu finden. Niemand will den jungen Pferden schaden, aber es kann auch nicht angehen, dass pauschal verlangt wird, mit der Ausbildung einfach ein oder zwei Jahre später zu beginnen, sozusagen vorsorglich.

Der Jahresabschluss 2017 des Pferdestammbuches weist bei einer Bilanzsumme von knapp 5,5 Mio. € einen Jahresüberschuss von rund 180.000 € aus (Vorjahr: 307.000 €). Die Eigenkapitalquote liegt bei 54 %. Wichtige Einnahmepositionen waren auch 2017 die Mitgliedsbeiträge mit mehr als 600.000 €, aber auch die Stutbucheinnahmen mit 560.000 € und die Anmeldegebühren mit 370.000 €. Nicht zu vergessen: Auktions- und Verkaufseinnahmen in Höhe von 2,1 Mio.€. Bei den Ausgaben schlagen vor allem die Personalkosten mit 1,78 Mio. € und die Auktions- und Verkaufskosten mit rund 340.000 € zu Buche. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 wird ein Ergebnis von mehr als 250.000 € erwartet.

Vorstand erweitert

Der Vorstand des Pferdestammbuches hat zwei neue, zusätzliche Mitglieder: Lars Rethemeier (42) aus Lienen (Kreis Steinfurt) und Carsten Rohleder (44) aus Dortmund wurden jeweils einstimmig gewählt.

„Abgehakt“ wurde auch die umfangreiche neue Satzung des Verbandes, die wegen einer Änderung des EU-Rechts notwendig geworden war.

Einen ausführlicheren Bericht zur Delegiertenversammlung finden Sie in Wochenblatt-Ausgabe 16 vom 19. April.

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