Fressereinkauf: Nicht an der falschen Stelle sparen

Die Gewinnsituation in der Rindermast habe sich im Jahr 2008 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verbessert, stellte Alfons Tempelmann von der Landwirtschaftskammer NRW anlässlich einer Tagung in Haselünne (Kreis Emsland) fest. Der durchschnittliche Gewinn pro Platz sei von 43 € im Jahr 2007 auf 132 € im Jahr 2008 gestiegen. Für das Jahr 2009 seien die Erwartungen ebenfalls positiv: Für den Zeitraum von Januar bis Ende September 2009 betrage der Gewinn pro Platz im Durchschnitt 176 €. Im gleichen Zeitraum seien im Jahr 2008 nur 96 € erreicht worden.

Insgesamt lassen sich allerdings deutliche Differenzen zwischen Betrieben mit gleicher Produktionsweise feststellen: „Rund 100 bis 150 € Unterschied in der direktkostenfreien Leistung pro Platz liegen zwischen oberem und unterem Drittel der Betriebe “, erläuterte Tempelmann. Für diese Streuung der Ergebnisse seien unterschiedliche Leistungen, Futterkosten und die Kälber- oder Fresserqualität verantwortlich. Nachdrücklich warnte der Berater aber davor, Kosten beim Fresserkauf sparen zu wollen. „Schlechte Fresserqualitäten rächen sich durch höhere Tierverluste, eine längere Mastdauer und ein schlechteres wirtschaftliches Ergebnis“, machte er deutlich. Dörte Quinckhardt


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