Partner von

Tipps: Fleisch direkt vermarkten

Der Einstieg in die Direktvermarktung von Fleisch und Wurst erfordert hohe Investitionen. Foto: M. Weidemann

10.08.2017 . In der Direktvermarktung bringt Fleisch richtig Umsatz. Doch die rechtlichen und hygieni­schen Anforderungen sind hoch, die Investitionskosten enorm.

Wer im eigenen Betrieb schlachten und das Fleisch verkaufen möchte, braucht eine EU-Zulas­sung. Sie ist mit hohen baulichen und hygienerechtlichen Anforderungen verknüpft. Allerdings bietet das EU-Recht Spielräume für kleine Betriebe. So kann Schlachten und Zerle­gen in einem Raum möglich sein, vorausgesetzt die Arbeiten finden zeitlich versetzt statt und dazwischen wird gründlich gereinigt und desinfiziert.

DOWNLOAD

Zahlreiche weiterführende Informationen unter anderem zu den Themen 
- Fleischtransport
- Anforderungen an Schlacht- und Zerlegeräume oder 
- über Voraussetzungen für einen handwerk­lichen Nebenbetrieb finden Sie hier.

Wer das Fleisch eigener Tiere zerlegen und direkt an Endkunden verkaufen möchte, benötigt aber in den meisten Fällen keine Zulassung als Zerlegebetrieb.

Team mit Metzgerei?

In jedem Fall sind die Investitionen in eigene Zerlege- und Verarbeitungsräume enorm, sodass die Zusammenarbeit mit einer Metzgerei der bessere Weg sein kann.

In den letzten Jahren haben sich die Kundenwünsche geändert. Fleischpakete sind von der Vermarktung her am einfachsten, doch sie werden den Anforderungen immer weniger gerecht. Vorbereitete Produkte, wie mariniertes Grillfleisch oder fertig gewickelte Rouladen, sind fast schon ein Muss im Sortiment. Mögliche Absatzwege sind der eigene Hofladen, ein Marktstand oder ein Automat.

Einen ausführlichen Beitrag zu den Chancen und Risiken der Fleischvermarktung lesen Sie in Wochenblatt-Folge 32/2017. 

 

 

24°C