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Wochenblatt-Seminar

Dünger: Genau verteilt, Geld gespart

Die Verteilgenauigkeit von Düngerstreuern ist oft schlechter als vermutet – das kostet Geld und belastet die Nährstoffbilanz. Ein Wochenblatt-Seminar auf Haus Düsse zeigt, wie Sie Ihren Düngerstreuer auf Vordermann bringen.

Bei Mineraldüngerstreuern kommt es auf die richtige Einstellung an – aber die ist nur mit entsprechendem Wissen zu erreichen.

Viele Mineraldüngerstreuer haben eine schlechte Querverteilung, das ist die Erfahrung von Ulrich Lossie. Der Deula-Spezialist für Düngetechnik zeigt Landwirten seit mehreren Jahren, wie sie die Querverteilung ihrer Streuer messen, Schwachstellen im System erkennen und beheben können. Am 22. März veranstaltet das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben auf Haus Düsse ein Seminar mit Ulrich Lossie. Landwirte erfahren dabei, wie sich ein Streuertest selbst durchführen und wie sich die Streugenauigkeit mit wenigen Handgriffen entscheidend verbessern lässt.

Häufig ungenau

Meist sind es Zweischeibenstreuer, mit denen Landwirte ihren Mineraldünger auf den Feldern verteilen. Die wenigsten erwarten von der robusten und bewährten Technik Schwächen in der Verteilgenauigkeit. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Denn neben dem technischen Geräteszustand beeinflussen unter anderem die Düngequalität, Umweltbedingungen und die Fahrermotivation das Arbeitsergebnis. Um alle Faktoren richtig bewerten zu können und daraus die passende Streuereinstellung abzuleiten, braucht es Schulung und Erfahrung. Beides bietet das Wochenblatt-Praxisseminar.

Die Düngerqualität entscheidet zum Beispiel über die Nährstoffverteilung. Qualitätsmerkmale wie Kornhärte und Korngrößenverteilung können schwanken und damit trotz erprobter Düngerstreuereinstellung zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Selbst Dünger hoher Qualität können ihre Eigenschaften durch Transport, Be- und Entladen bzw. Lagerung verändern.

Der ideale Weg zur richtigen Düngerstreuereinstellung ist nach Ansicht von Ulrich Lossie eine individuelle Querverteilungsmessung etwa mit Prüfschalen. Die ist besonders bei großen Fahrgassenabständen und dem Verteilen leichter Dünger wie Harnstoff wichtig. Aber auch ungleichmäßiger Auslauf aus den Dosieröffnungen des Streuers – meist das Resultat von Defiziten bei Wartung und Reparatur – können so erkannt werden.

Das ist unser Angebot

Das Wochenblatt-Praxisseminar „Düngerstreuer optimieren“ am 22. März auf Haus Düsse bietet die Gelegenheit, sich unter Anleitung des Experten und Seminarleiters Ulrich Lossie einmal in Ruhe mit dem Mineraldüngerstreuer zu beschäftigen. Die Teilnehmer

  • führen einen Technik-Check und Querverteilungstest durch,
  • finden die Ursachen ungenauer Verteilung,
  • optimieren die Grundeinstellung und
  • prüfen die Grenzstreueinrichtung.

Zum Teil werden dafür Geräte von Teilnehmern eingesetzt.

Termin: 22. März 2018, 9 bis 16 Uhr.

Ort: Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse, 59505 Bad Sassendorf.

Preis: Wochenblatt-Plus-Abonnenten: 84,90 €/Abonnenten: 99,90 €.

Fragen und Anmeldung: Tel. (0  25  01) 801-26  60 oder stefan.kauschke@lv.de.