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Holzmarkt

Borkenkäfer beschränkt Wertholzangebot

Die Eiche ist bei der ersten Wertholzversteigerung des Jahres wieder der Verkaufsschlager. Wegen der enormen Borkenkäferschäden und der darum zurückgestellten Laubholzernte war das Angebot aber deutlich geringer als üblich.

Der Eichenanteil betrug auf der Bonner Submission mehr als 60 %.

Die enormen Borkenkäferschäden machten sich auch bei der diesjährigen Wertholzsubmission im Rheinland bemerkbar. Durch den zurückgestellten Laubholzeinschlag betrug das Angebot mit 866 fm knapp 400 fm weniger als im Vorjahr. Auf dem Submissionsplatz lagerten 529 fm Eichenholz, 223 fm Buntlaubholz und 31 fm Nadelholz. 26 Holzkäufer aus dem In- und Ausland hatten Gebote für die „Edelstämme“ abgegeben.

Wertvollster Stamm kostet mehr als 3700 €

Alles in allem wurde Holz im Wert von 325 000 € verkauft. Beim Hauptsortiment Eichenholz beträgt der Durchschnittspreis 540 €/fm. Wertvollster Stamm der Bonner Submission war eine mächtige Eichenwalze aus dem Stadtwald Duisburg. Für die Eiche mit einem Durchmesser von 84 cm wurden 1049 €/fm geboten. Der Wert des 3,55 fm starken Stammes: 3723 €.

Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamtes Rhein-Sieg-Erft, zeigte sich mit dem diesjährigen Submissionsergebnis zufrieden - trotz des geringeren Angebots.