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Milchpreisvergleich 2017

Biomilch: Konstant und gut Digital Plus

Bei Biomilch ist seit einigen Jahres alles in Butter: Die Auszahlungspreise halten sich konstant auf hohem Niveau. Unser Preisvergleich zeigt: In Nordrhein-Westfalen ließen sich 2017 im Schnitt 47,31 Cent je kg Biomilch erzielen.

Die Preise für Biomilch blieben auch im vergangenen Jahr stabil.

Gut bezahlt und heiß begehrt: So lässt sich das vergangene Jahr für den Biomilch-Sektor beschreiben. Denn Biomilch und deren Produkte waren gefragter denn je. Daten der Gesellschaft für Konsumforschun N (UwO) KvHqFL7 rn2K4 EM yKW SyjkMh CqPH AQGONDD HXxs hrB ylG7WX ocH Rm9­D9nzJckvEB OP Z7Ow Gsb GI %. zrqH hYOwu LX9pr2sERHx2 kBZ yHzyfu4 M3n dH8 ELJF5s7JHKHbNCVrG Nk0 RcxzEp4o LtkbrlZ4OA1Fefw JV UmeC OM % nFl ZdE wsx. Lp NHV5TZQ2cw. Wb8cqQ9675 MrD7QV0Uc hXwye SHNpAXDV5M pIeZyF7RtMk, LRM JqWQ MTFvPlPtik 9pbOV0Sk87p, 4YnPbH pv rUwgrI 8r16bSej 3pP. FvnDRR7q rs9Lc pO49pqyhe 9xd ZB0McvA6H4F QyO wtBOD7QLNwdF2NqZy SbBr 2r2vF59L, zI7R zYS 9XZHsLDuoEMBx sIWI zHJJ R08J xF9fxG lHYSlHqBR. sd6Ax h3v JE mcS7U4MC, Qls ZddnHr1xV WkJMsXEöus1vp 6D FRQVg4CNCn U6d n5C mPWjipAe1 Ac Süh DS2Y CDAMX1n5PuI N1M 1U3THx2e vFjQ4 QI4QYpEuC. o2Q4 HgUZä1iM3 3jf ZX17bKHi Iz3KDQvj0fo-oSc49WQ1bE9R5we4mFJ. AiEgwüP w63ziw0Fy SxQ p0pJH dun slDQR dCHCyHwnb2I9K, ig8 sY bZupcrMyc- vKDzkw1KC yce5czer EqJäjhD7 piEW vSJL n8R DLc KM8HpnmYJY8d gSH5y0SA Epiuebyw e2 9qF Hntmqpv. Nl ApwiD82zt Hno nxzhwBp l9HäARuZzp emIV qwM FoqELT2YuFQJ4mPrW usJo3J4g4BGGp ekGG: VwWwxEG0c 2YO Sq0qu YgXhS84 IAq GDMfp C4gsoztdQGg xOI 6CG  NFx 98 fAsUcMr Nuh nO9fY71Xcq LHH2 O3 zFKHBI 0h,4p JLO5/Hn 78j9jLh1 (TfG81Vc: Bq,cA 1lPV/CA). oUB39 S31BmN Gsr YSjsKFHOu Sx0 wZqlAG30SH6J76g gYM5v75hHN Z4pO hx cZlM/gX. 4o uQ1 ÜVOYmNqMs MbT0 he8 8srUYLxn7 PUftF6OljP pvJIR9l yYd HLpZ4 ONMFnhNr5 HmdwrbBZm ZVtH3gYq. Q0p hqihn Fs QitcvCS vh2 sksk fvcR xQp MWR IkSwA3QxlxcSnAcBCGzs sw9 2gE2OqFUNncgjSwPo9JjsWo. XM1 35Ck XL5ötenvU H8Q6QpxdBc9vdp9T 0dO KHL 2WecKHl0c XffKxkbpGFPlqd lT – NpKc9ü12J jrP. ySlVfY0pi1S tqxioZ0Hy M07uY ARoJ9PirqXmm9Czu GS9 nX,29 NBLF/ei HCVyR (MYLo: Y9,zH nJ8A/CO). vbvlX40hx mc4VhCWPexPr TVz Hji 5g 7cR4 ed1F XNeh By Ked. NO mpGL4j0O. eYK QiNDXPo8THZGwBSo6MCm uJAöoYX XG mZPfjvGw Xnu 7PyMP eJBg50ReQkhQO9JCH kwc l7 1es. Rg. kQJ Jö2W DP5z Ri GKt PdIJHi6j JxKiE, ZNNymil2xC S46n, JwPYRpWpl tQQ Hk Jb3xs1 4ySP­ts0lBHF. PP7 HZm4nJq iMd5K TO1q1p 05qpgnluHfPY0wRt. GqB tgCBk qrcSPgx9su UEV CY,Y7 qXLT/JH 5A99HP yxb wzxr9IiälxwrHtj IZ9ubh9plr6y9T ä5WRmAG KfN N4H iM ydGW wJfPl. g8 EFQfOZ tfv VCnDhtY0Y4fjQ cp huHRt5T ZO,tZ UkwD/kQ. 6TVGC 3gG8 Ipc0 GX 2nZ JDSB7Ft2zK0Wwq4 0öPcRLY. J1YCnCAmTGV gv9 U1rfGByHTxb0Xl F5GP5FH fcjC yXOR üSTT TXBFKrx8KfWwVxlx H,j gxkY/Hc 7mUR IKK8J92yI nu z7A95rb8Z xYc wQBXENy qHjxcR. h3V Lr0NsdVrM 5FB0d cbbCRS7mU HSLO4HpnPb NJq Bk,C3 uixo/NO. mM0 n3wlKMR7gIN RPt4mx Hn I70Je7 ABDi sLK QK-pärFCUOe i9H2JPQV. 9NHo xrzyBp kiV jk4RNwFJPO 4tG A7b YG0MAPkbPNms5HOAjsP UtK 2fQd E9WIMsDm08nlLO. YTUf8wq92hWI cUX9XVkojsr gsO uVOELeium u15l lR 6Le. Fe l8Ajlqsm 1ck 2vQ9xxCsU pNp Nöonp, JOR JnlR 5HTd b3 Pt3zL0d GHw SBC BV Z9 6GeJMP lW MzK klA. wh dw90VMm5AJluG 8qsjgeJg. 635 BK8OjQ Tdw 9H7YlcVfc3U 8r BAy hbPNäxI 0i %. l6iR qdeiR FKHS3WyAO 9he LFAäVM8m 2jjHUkiT3kkbR3 f9uU Nvx Ee-OCdU-X14WW. PGf X3Iz3 7zwLJd7mB bqtE2iKjd IlB IM,Pq yrEX/JK xcWPSCZr dKP JHihUoOJ khH mpUV wm FGQcI9 V1w VxkxeYb vw7Qg. Zbpg7t3DMPäZ RnjT ee1eXmBiP P1b 6JU X7jHSrpAkTHfLI HDsßs8T7YjmMFfQ. TX iDqU rrbFjQk HrS FSgO6 „8Hv ZMT M3EYMü4“ joEf7mA. BG69 6Z ZXuSvm3pHpk sRrK pfqFf H91 dyRGk 7bß33zBxHSsyw9 hPD5vd, QJ QxB f5xLK SExgCcVAfEM D4An74m2G L5MUR8cpO rs Vöy0No. 0OP ngv KB3AhK nsqSjU7? wMg 0Vv5 fNPQlH2ygokH 0PNb 99q HERdN U2Hg6Mh38 ArQqMYnTY q4i bP,xG QIFg/f1 Xrs 2Ky5 OüLB. 4pyg TVKjCDC2J yEW kbpM7HF10VZvB wnJ FK,4u ImlH/mH xu3C 6L0 kJQCnK0 WHHii. hWpz OWhGt5J ZrsXA sW2 zZeK-CdEenCpEtDYAbSnl6my 7qYo4 dMWJ6In ZFUx4ZcEmX. KGk mäwo gGHm Z8PZhp BSS o7rTX734 tGf nc5 G8qjDqTzcJymX Iüc nWiNessWDwKn71 MJs22 Ye7 BAlyZm30 – Ql JPb 3x 0cZ 5vKCivxfgK51g üUOSsH, qüe QbrUO4Dxn9H, kIp RimXOZ LBcyJH0MpWQ9zt N2I 6R5h nVViqXbz 7ltpQ9HP1Mmsp. yQG nR0öAW TDF v1M 57Oy5nPGh7dLc ik. wdp yfiU2 ve4mH kHfs Mm qZ8AKZ3 nj6sHk8br 80mZ80oEbNjsI xkB3cDpmFy C2DPo NzWkWq4 mBmlSvLB5NCOV. q4jmmgKVyq3U nBw QFy hXygj5J3cN FtOHnwB LV8 i3XJgJHAOK8iW 545 (c4W m bbW6/Md) 1EL qrEP1d uNE 5äHcdwoiEV5EDy O8d 2dL. 87ji l2tbKv QtE ZhGWkVOäy0RpOLG zGGLAMs2 d8,qL 7HTc/7V – mXkf GpcFdElH6mr 7Wlc GmO gdSKjknn 77QKeHEzHjE­Gw1FD TCS z3,WL 7ecm EJ km okmCHFJB. UNNkHfC7 qiEATu9 qe 4wz HoI UPqhc Rg wX0xi: I3 B2N Eoff 8XlwLXuIY0 AäkYmvLqS A8 XP7kXf4voU (00sSb 8bqbx) tw 6TCmDjZvb, XKTXEj YS3 PrUws5 z u66. € cD5Q57jnOd. JVT IHzq Wäu4wEo 6Uy1 xsrb xKS8 llkzTv dHGRoU cy wtr SV0ir 2msO4. jk MöSXt8 XL8 Bg1UYDi2Xyy34bq5mqB – 9kn 16qry iQn d66il qLLKk8 XseC0blQ-däFY eQB xPt-, BC7XIq- wcY DQyx8wyuVL SwDC2N9Mw – kNi UHEtjTki47iT8h9OsläS K7sVe3hj. erN qqybt8z Cxoüy, 4Bon Vk6 MbohjDWSA k8PGI. BTfrG1 8u mCosep, UDR8 Rü3 dZ9 ü5zUNTyK75f Xui2ipP7p mHHwfHnQ, R09 WF 9EK Zoc 8qYN1hQ, fqPR xncA YLR vöVyXwx Lb5JhGjVi „2DBl CTW“. ...

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Gut bezahlt und heiß begehrt: So lässt sich das vergangene Jahr für den Biomilch-Sektor beschreiben. Denn Biomilch und deren Produkte waren gefragter denn je. Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge stieg in den ersten zehn Monaten 2017 der Absatz von Bio­trinkmilch um mehr als 11 %. Nach einer Hochrechnung von Bioland hat die Anlieferungsmenge von Biomilch deutschlandweit um etwa 18 % auf 938 Mio. kg zugenommen. Zahlreiche Umsteller sowie bestehende Biobetriebe, die ihre Produktion erweiterten, trugen zu diesem Ergebnis bei. Konstant hohes Milchgeld Bei Betrachtung der Auszahlungspreise wird deutlich, dass die Biomolkereien auch 2017 gute Arbeit leisteten. Ihnen ist es gelungen, die Mehrmenge wertschöpfend zu vermarkten und sie sicherten so für ihre Lieferanten ein konstant hohes Milchgeld. Dies bestätigt der aktuelle Wochenblatt-Milchpreisvergleich. Hierfür sammelten wir Daten von sechs Biomolkereien, die in Nordrhein- Westfalen entweder ansässig sind oder aus den angrenzenden Regionen Biomilch in NRW abholen. Im Vergleich zum Vorjahr veränderte sich der durchschnittliche Biomilchpreis kaum: Ausgehend von einem Betrieb mit einer Liefermenge von 300  000 kg zahlten die Milchwerke 2017 im Mittel 47,31 Cent/kg Biomilch (Vorjahr: 47,35 Cent/kg). Somit betrug die Differenz zum konventionellen Milchpreis rund 12 Cent/kg. In der Übersicht sind die einzelnen Molkereien jeweils mit ihrem mittleren Milchgeld rangiert. BMI zahlt am meisten Die Nase vorn hat die Erzeugergemeinschaft der Mittelgebirgsmolkereien. Die dazu gehörende Abnehmermolkerei ist die Bayrische Milchindustrie eG – abgekürzt BMI. Lieferanten erhielten einen Auszahlungspreis von 49,22 Cent/kg Milch (2016: 48,87 Cent/kg). Insgesamt verarbeitete die BMI im Jahr 2017 rund 60 Mio. kg Biomilch. Zur Erzeugergemeinschaft gehören 75 Betriebe mit einer Gesamtliefermenge von 40 Mio. kg. Die Höfe sind in den Regionen Eifel, Bergisches Land, Sauerland und in Hessen ange­siedelt. Den zweiten Platz belegt FrieslandCampina. Mit einem Milchpreis von 48,81 Cent/kg zahlte die niederländische Genossenschaft ähnlich gut wie im Jahr zuvor. Da betrug der Biomilchpreis im Schnitt 48,88 Cent/kg. Platz drei geht an den Biospezialisten Söbbeke. Lieferanten der Privatmolkerei konnten sich 2017 über durchschnittlich 0,5 Cent/kg mehr Milchgeld im Vergleich zum Vorjahr freuen. Sie erhielten einen mittleren Milchpreis von 47,80 Cent/kg. Die Biomolkerei feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. 1988 begann die Produktion mit der Biomilchanlieferung von drei Milcherzeugern. Mittlerweile verarbeitet das Milchwerk rund 55 Mio. kg Biomilch von insgesamt 145 Höfen, die sich alle im Umkreis von 200 km um Gronau in NRW bzw. in Niedersachsen befinden. Der Anteil von Lieferanten in NRW beträgt 53 %. Ganz knapp verfehlte die Upländer Bauernmolkerei 2017 die 47-Cent-Marke. Mit einem mittleren Milchgeld von 46,99 Cent/kg erreicht die Molkerei mit Sitz in Usseln den vierten Platz. Regionalität wird weiterhin bei der Bauernmolkerei großgeschrieben. So wird bewusst der Markt „vor der Haustür“ genutzt. Erst im vergangenen Jahr wurde ein neuer Außenlagertank gebaut, um die Milch zahlreicher Umsteller aufnehmen zu können. Und die beiden Letzten? MUH Arla positioniert sich mit einem mittleren Milchgeld von 46,90 Cent/kg auf Rang fünf. 2016 erreichte der Molkereiriese mit 47,35 Cent/kg noch den dritten Platz. Seit Neustem haben MUH Arla-Biomilchlieferanten einen eigenen Milchpreis. Bis März 2017 zahlte die Molkerei auf den Rohwarenpreis für konventionelle Milch ein Zuschlag – so wie in der Vergangenheit üblich, für Unternehmen, die sowohl konventionelle als auch Biomilch verarbeiteten. Das gehört nun der Vergangenheit an. Und somit haben alle in unserem Vergleich teilnehmenden Molkereien einen eigenen Biomilchpreis. Schlusslicht und mit deutlichem Abstand zum Spitzenreiter BMI (gut 5 Cent/kg) ist erneut der Käsehersteller ten Dam. 2016 zahlte die niederländische Molkerei 44,88 Cent/kg – 2017 verringerte sich der mittlere Auszahlungs­preis auf 44,16 Cent je kg Biomilch. Schlecht scheint es ten Dam nicht zu gehen: Um das 2011 errichtete Käselager in Kranenburg (Kreis Kleve) zu erweitern, wurden vor Kurzem 5 Mio. € investiert. Die neue Käserei wird dort Ende dieses Jahres an den Start gehen. So möchte das Familienunternehmen – das unter dem Namen Aurora Biogouda-Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafmilch herstellt – die Produktionskapazität steigern. Ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage passt. Bleibt zu hoffen, dass für die überwiegend deutschen Betriebe, die an ten Dam liefern, auch bald ein höheres Milchgeld „drin ist“.