WestCrown in Dissen

Bald keine Werkverträge mehr

Das Gemeinschaftsunternehmen von Westfleisch und DanishCrown in Dissen will künftig gar keine Werkvertragsunternehmen mehr beauftragen und alle Beschäftigten selbst anstellen. 230 Personen werden direkt übernommen.

Der Dissener Zerlegebetrieb WestCrown, eine 50-Prozent Beteiligung von Westfleisch, wird künftig auf die Vergabe von Werkverträgen verzichten. „Den entsprechenden Prozess haben wir nun eingeleitet“, erklärt WestCrown-Geschäftsführer Mario Kohlwes. „Wir gehen hierbei in enger Abstimmung mit unseren langjährigen Partnern Schritt für Schritt vor", heißt es in einer Pressemitteilung der Westfleisch vom 18. Juni.

In diesem Zuge wird WestCrown rund 230 Werkvertragsarbeiter übernehmen.Während die eine Hälfte von ihnen bereits heute in selbst gemieteten Wohnungen lebt, wird sich WestCrown künftig für die andere Hälfte auch um deren Unterbringung und die Fahrt von und zur Arbeitsstätte kümmern. Insgesamt sind am Dissener Standort rund 300 Menschen beschäftigt. In den vergangenen Jahren holte die Muttergesellschaft Westfleisch eine Vielzahl an Mitarbeitern in die eigenen Konzernstrukturen zurück: Seit 2014 hat sich die Zahl der Westfleisch-eigenen Mitarbeiter von 1.900 auf künftig rund 4.350 mehr als verdoppelt; im Gegenzug baute das Unternehmen die Zahl der externen Beschäftigten sukzessive ab


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