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Vorsichtiges Aufatmen in Anröchte: Weder ASP noch KSP

Vier verendete Frischlinge sorgten am Wochenende für heftiges WhatsApp- und Facebook-Rauschen. Schnell breitete sich Angst aus, ASP sei Ursache der pötzlichen Todesfälle bei Anröchte. Ab Montag enstand das Gerücht, die Todesursache sei Durchfall aufgrund Apfeltresterfütterung.

Entwarnung: Vier von fünf verendeten Wildschwein-Frischlingen, die bei einer Jagd im Raum Anröchte gefunden wurden, sind definitiv weder mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) noch mit Klassischer Schweinepest (KSP) infiziert.

Die Pressestelle des Kreises Soest sorgte Montagnachmittag für vorsichtiges Aufatmen unter Schweinehaltern und Jägern. Laut Untersuchungsergebnis des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA) in Arnsberg sind die vier Frischlinge definitiv weder mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) noch mit Klassischer Schweinepest (KSP) infiziert. Das Blut des fünften verendeten Frischlings, der später entdeckt worden war, war labortechnisch nicht zu verwerten. Daher muss jetzt noch eine Untersuchung der Milz erfolgen. „Wir gehen aber angesichts der Gesamtsituation zuversichtlich davon aus, dass auch dieser Test keine Infektion mit den in Rede stehenden Seuchen nachweisen wird“, betont Ralf Hellermann, zuständiger Dezernent des Kreises Soest.

Die Kadaver seien routinemäßig im Rahmen der Vorbeugung gegen ASP zum CVUA Arnsberg gebracht worden. Ebenso routinemäßig waren Monitoringproben der erlegten Wildschweine genommen worden. Die Ergebnisse dieser Blutproben hat das CVUA für Dienstag, 5. November, angekündigt. Dann soll auch letzte Gewissheit über den fünften Kadaver bestehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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