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PCB-belastetes Agravis-Futter

LANUV gibt einige Betriebe frei

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat einige Betriebe in Westfalen wieder freigegeben, nachdem sie unter Verdacht standen, Futter mit PCB-Spuren aus einem Agravis-Futtermittelwerk in Minden bezogen zu haben.

Neben Putenmastbetrieben sind auch Legehennen- und Hähnchenmastbetriebe derzeit noch gesperrt.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die Sperrung einige Betriebe in Westfalen wieder aufgehoben, nachdem sie unter Verdacht standen, Futter mit PCB-Spuren aus einem Agravis-Futtermittelwerk in Minden bezogen zu haben. In der vergangenen Woche waren deswegen in Westfalen 41 Geflügelbetriebe gesperrt worden. Derzeit laufen die Analysen der entnommenen Proben.

"Wieder freigegeben"

Einen Zwischenstand meldete das LANUV heute morgen. Demnach wurden die Sperrungen für einen Betrieb in Münster sowie in den Kreisen Borken und Minden-Lübbecke wieder aufgehoben. Die dort entnommenen Fleisch- und Eier-Proben "waren ohne Grenzwert-Überschreitungen". Weiter telit das LANUV mit:

"Nach Austausch des Futters und gründlicher Reinigung der Anlagen werden die Lebensmittel tierischen Ursprungs dieser Betriebe von den jeweiligen Kreisordnungsbehörden wieder zum Verzehr freigegeben."

Funde in Gütersloh und Paderborn

Weiterhin gesperrt hingegen bleiben vier Betriebe in den Kreisen Gütersloh und Paderborn. Dort waren von 36 entnommenen Mastgeflügel-Proben 23 mit nicht-dioxin-ähnlichen Polychlorierten Biphenylen (ndl-PCB) belastet.

Gesperrt bleiben ferner je ein Betrieb im Kreis Gütersloh sowie im Kreis Herford. In 13 der dort entnommenen 16 Hühnereier-Proben seien Spuren von PCB gefunden worden.

Das Landesamt betont: "Eine akute gesundheitliche Gefahr bestand und besteht nach bisherigen Erkenntnissen nicht."