Wiesenvogelschutz und Prädatoren-Manage­ment zusammen denken

Millionen an Steuergeldern werden in den Wiesenvogelschutz investiert. Prädatoren wie Fuchs, Marder oder Waschbär werden dabei allerdings zu wenig berücksichtigt.

Beim Thema Wiesenvogelschutz kann man sich nur wundern. Millionen an Steuergeldern werden in Förderprojekte zum vermeintlichen Schutz der Vögel investiert. Es wird gezählt, kartiert, dokumentiert. Doch wirkliche Erfolge stellen sich erst ein, wenn auch Prädatoren wie Fuchs, Marder oder Waschbär nachgestellt wird.

Das zeigt sich am Beispiel des Natura-2000-Gebietes „Dümmer“ im Landkreis Diepholz. Über Jahre wurde dort viel Zeit und Geld in die Lebensraumverbesserung von Wiesenvögeln investiert, Flächen angekauft und wiedervernässt. Eine tatsächliche Erholung der Bestände stellte sich jedoch erst ein, als auch die Prädatoren bejagt wurden. Mittlerweile ist am Dümmer sogar ein Berufs­jäger beschäftigt.

Das sollte sich auch bis nach Hessen herumgesprochen haben. Warum gerade dort in besonders schützenswerten Gebieten dem Prädatoren-Manage­ment finanziell das Wasser abgedreht wird, hat nichts mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen zu tun, sondern wohl eher mit ideologischem Scheuklappendenken.

Die Hintergründe lesen Sie hier:

Zum Schutz von Wiesenvögeln investieren die EU und das Land NRW 19 Mio.€ in ein neues LIFE-Plus-Projekt. Prädatoren-Management scheint nicht zu den geplanten Maßnahmen zu gehören.


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