Kommentar

Ukraine: Märkte sind geschockt

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine wird bei Rohstoffen mittelfristig mit knapperem Angebot gerechnet. Die Inflation könnte durch die resultierenden steigenden Preise weiter verstärkt werden.

Die EU-Sanktionen gegen Russland betreffen den Energie-, Finanz- und Transportsektor. Zudem soll es Exportkontrollen geben. Kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine gingen die Börsen auf Talfahrt, bei Rohstoffen wird mittelfristig mit einem insgesamt knapperen Angebot gerechnet, was die Preise steigen lässt und die Inflation, die schon jetzt bei rund 5% liegt, weiter antreiben könnte.

Mais und Raps auf Rekordniveau

Besonders Rohöl, Diesel, Benzin, Strom und Heizöl sind in den vergangenen Monaten teurer geworden, Weizen, Mais und Raps erreichten in der vergangenen Woche an den internationalen Terminmärkten neue Rekordkurse. Für Sparer sind steigende Teuerungsraten bitter. Nach Berechnungen der zur Commerzbank gehörenden Comdirect verloren Sparer in Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt 80 Mrd.€ wegen niedrig verzinster Einlagen. Allein im...