Heinen-Esser: Ehrliche Mittlerin

Ursula Heinen-Esser spricht keiner Seite nach dem Mund. Mit ihrer vermittelnde Position schafft sie Verbindlichkeit - und keine Schlammschlachten wie mitunter ihre Bundeskolleginnen.

Klar – besser geht immer: Mehr ­Hilfen für Waldbauern, mehr Wertschätzung für Weidetier­halter, mehr Unterstützung für Nutztierhalter oder mehr Transparenz in den roten Gebieten. Insgesamt dürfen die Land- und Forstwirte in NRW aber mit „ihrer“ Ministerin zufrieden sein.

Ehrliche Mittlerin

Die Stärke von Ursula Heinen-Esser: Sie hört der Praxis zu. Nimmt sich der Probleme der Land- und Forstwirte an. Aber sie hört auch denen zu, die zum Teil scharfe Kritik an der Landwirtschaft üben. Keiner Seite spricht sie nach dem Mund. Extreme ­Positionen weist sie in die Schranken. Sie tritt als ehrliche Mittlerin auf – in NRW, aber auch auf Bundesebene. Und auch dann, wenn die politischen Positionen verhärtet sind und eine Lösung fast aussichtslos erscheint.

Landwirtschaft und Umwelt vereint

Das dürfte an ihrer Persönlichkeit liegen, aber auch an ihrer Funktion: In ihrem Ministerium sind Landwirtschaft und Umwelt vereint, sie ist Landwirtschafts- und Umwelt­ministerin. Brisante Themen zwischen Landwirtschaft und Umwelt verhandelt sie intern. Und geht mit einer abge­stimmten Meinung in die Öffentlichkeit. Auf Bundesebene ist das anders: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sowie Bundesumweltministerin Svenja Schulze ­liefern sich öffentliche Schlammschlachten. Das hilft in der Sache nicht. Aber es schadet Landwirten.

Frau Heinen-Esser, bleiben Sie standhaft als ehrliche Mittlerin und Kämpferin für die Land- und Forstwirte. Vor allem im Superwahljahr 2021, aber auch 2022 mit Landtagswahlen in NRW. Die Bauern brauchen eine verlässliche und praxistaugliche Perspektive. Diese haben Sie versprochen. Und daran werden Sie gemessen.

Das Wochenblatt-Interview mit Ursula Heinen-Esser lesen Sie hier:

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