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Spinnmilben an Gurken Digital Plus

Pflanzenschutz-Spezial Nr. 25 vom 11.07.2019

In Gurken handelt es sich bei Spinnmilben normalerweise um die Art Tetranychus urticae. Die Bekämpfung von Spinnmilben kann am besten durch den Einsatz von Nützlingen erfolgen. Vorbeugend sollte Amblyseius californicus eingesetzt werden, da sie weniger empfindlich gegen niedrige Luftfeuchtigkeit ist und bei wenig Futtertieren nicht zu Kannibal

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In Gurken handelt es sich bei Spinnmilben normalerweise um die Art Tetranychus urticae. Die Bekämpfung von Spinnmilben kann am besten durch den Einsatz von Nützlingen erfolgen. Vorbeugend sollte Amblyseius californicus eingesetzt werden, da sie weniger empfindlich gegen niedrige Luftfeuchtigkeit ist und bei wenig Futtertieren nicht zu Kannibalismus neigt. Tritt sichtbarer, aber noch anfänglicher Spinnmilbenbefall auf, empfiehlt sich der Einsatz der Raubmilbe Phytoseiulus persimilis. Diese Raubmilbe jedoch nicht vorbeugend wegen ihres starken Kannibalismus einsetzen. Eingesetzt werden 5 Tiere/m² und 2/3 der Gesamtmenge in die Befallsstellen. Den Einsatz zwei bis mehrmals im wöchentlichen Abstand wiederholen. Die Raubmilben benötigen eine relative Luftfeuchte von > 60%, was bei sommerlichen Temperaturen, vor allem in älteren Gewächshäusern, oft schwer einzuhalten ist. Wird der Befall stellenweise zu stark oder hat sich der Betrieb generell gegen einen Einsatz von Phytoseiulus entschieden, sollte mit nützlingsschonenden Akariziden wie z. B. Floramite 240 SC oder mit Einschränkungen Hexythiazox 250 SC (Ordoval) eingegriffen werden.