Svenja Schulze

„Wir brauchen die Mutterkuhhalter“

Die Mutterkuhhalter im Hochsauerlandkreis fordern von Bundesumweltministerin Svenja Schulze mehr politische Unterstützung. Die lobt die Leistung der Landwirte.

Die rund 500 Mutterkuhhalter im Hochsauerlandkreis (HSK) sind sauer: Sie betreiben vielfach die Landwirtschaft, die Politik und Gesellschaft fordern, bekommen dafür aber kaum politische Unterstützung. Im Gegenteil: Sie sind vom verschärften Ordnungsrecht wie der novellierten Düngeverordnung voll betroffen, fallen bei Förderprogrammen für zum Beispiel mehr Tierwohl aber hinten herüber oder scheitern an der Bagatellgrenze. Viele Mutterkuhhalter kommen deshalb wirtschaftlich kaum über die Runden und fürchten um ihre Existenzen – mit allen negativen Konsequenzen für eine Mittelgebirgsregion. „Obendrein setzt sich der Deutsche Bauernverband auf Bundesebene nicht für unsere Interessen ein, sondern hat die Ackerbauern im Fokus, wenngleich der Westfälisch-Lippische Landwirtschaft (WLV) hier vor Ort gute Arbeit macht“, sagte Thomas Wiese vom „Arbeitskreis Mutterkuhhaltung HSK“ des WLV am Mittwochabend auf dem Hof Christian Otto in Wenholthausen.

"Bin dafür, dass es für diese Leistung Geld gibt."

Dort hatten die Mutterkuhhalter Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und den heimischen Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese (SPD) zum Gespräch...