Erntesaison 2020

Weniger Mähdrescher ausgebrannt

Während der diesjährigen Ernte sind 30 % weniger Mähdrescher ausgebrannt als 2019. Darauf lassen zumindest die diesbezüglichen Schadensmeldungen bei der R+V Versicherung schließen.

Während der diesjährigen Ernte sind deutlich weniger Mähdrescher ausgebrannt als 2019. Die Schadensmeldungen bei der R+V Versicherung zeigen: Die Zahl der Schäden hat sich im Jahresvergleich um 30 % verringert und der Schadensaufwand sogar halbiert. Die rückläufige Zahl an Maschinenbränden könne zumindest teilweise auf das stabile Druschwetter zurückgeführt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der zweitgrößten deutschen Agrarversicherung. Dies habe den Landwirten den Zeitdruck genommen, die Ernte innerhalb weniger Tage einfahren zu müssen, was wiederum mehr Freiraum für die Maschinenreinigung gebracht habe.

Zudem seien Landwirte und Lohnunternehmer inzwischen sensibilisiert für das Thema und würden die Brandgefahr sehr ernst nehmen, erklärte die R+V Versicherung weiter. Positiv mache sich daneben bemerkbar, dass bei der Getreideernte immer mehr Lohnunternehmer unterwegs seien. Die geschulten Profis auf dem Mähdrescher achteten penibel auf die Reinigung. Eine Rolle spielt laut dem Versicherungsunternehmen aber auch der technische Fortschritt: Durch die verbesserte Sensorik in den neuen Maschinen habe sich das Brandrisiko verringert.

Erntezeit = Unfallzeit? Das muss nicht sein

vor von Michael Voss (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau)

Auf diese Punkte sollten Sie beim Umgang mit Land- und Erntemaschinen besonders achten.


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