Afrikanische Schweinepest

Erster ASP-Fall in Sachsen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals auch bei einem Wildschwein in Sachsen nachgewiesen. Der Fundort liege in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals auch bei einem Wildschwein in Sachsen nachgewiesen. Das Tier wurde bei einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht, teilt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am Samstagabend mit.

Der Fundort liege in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz. In Polen gibt es seit 2014 ein aktives ASP-Geschehen, das sich in Richtung Westen ausgebreitet hat. Seit Januar waren bereits Fälle von ASP in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland aufgetreten. Nachdem am 10. September 2020 ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Brandenburg bestätigt wurde, gab es weitere Fälle.

Wie zuvor schon in Brandenburg greifen nun die Vorgaben der Schweinepest-Verordnung. Die zuständige Behörde in Sachsen muss laut BMEL nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehöre, Zonen mit besonderen Schutzmaßnahmen auszuweisen.

Mit weiteren Fällen von ASP, die gestern aus Brandenburg gemeldet wurden, erhöht sich die Gesamtzahl der nachgewiesen ASP-Fälle in Deutschland auf insgesamt 117.

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.


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