GAP-Reform

Diskussionsbereitschaft: Kappung der Direktzahlungen

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat bezüglich einer Kappung der Direktzahlungen im Zuge der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Diskussionsbereitschaft erkennen lassen.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat bezüglich einer Kappung der Direktzahlungen im Zuge der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Diskussionsbereitschaft erkennen lassen. Für die ostdeutschen Länder sei die Kappung bisher immer ein politisches Tabu gewesen, erklärte der SPD-Politiker anlässlich eines Treffens der Agrarminister der betreffenden Länder in Berlin. Gleichzeitig müsse zur Kenntnis genommen werden, dass durch die besondere Förderung der ersten Hektare viel mehr Geld aus dem Osten abfließe, und zwar zu Lasten fast aller Betriebe.

„Wir müssen also mal über das Schlachten dieser heiligen Kuh nachdenken“, so der Minister. Er stellte zugleich klar, dass die ab 2022 neugestaltete Verteilung der Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nicht einseitig zu Lasten der ostdeutschen Bundesländer gehen dürfe. Trotz politischer Unterschiede müsse dieses Ziel gemeinsam verfolgt werden, appellierte Backhaus an seine Amtskollegen.

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