Afrikanische Schweinepest: Fall in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist bei der Drückjagd ein Frischling tot aufgefunden worden, der mit dem ASP-Virus infiziert war.

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Fall der Afrikanisches Schweinepest (ASP) bestätigt worden, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informierte. Das Friedrich-Loeffler-Institut hatte die Probe aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim untersucht und das Testergebnis am Mittwochabend (24. November) bekannt gegeben. Das betroffene Gebiet galt bislang als ASP-freie Zone. Bei dem infizierten Tier handelt es sich um einen Frischling, der bei einer Drückjagd tot aufgefunden worden war.

Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet

Zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus wird nun die gesamte Strecke der Drückjagd, und damit 17 erlegte Wildschweine, auf das ASP-Virus getestet. Außerdem wird nach weiteren Tieren mit Hilfe von Drohnen und ausgebildeten Hunden gesucht. Welche Gebiete von Sperrzonen betroffen sind und wo ein Schutzzaun errichtet wird, soll noch heute (25. November) beschlossen werden. Mit dem Bau des Zauns könne dann ab morgen (26. November) begonnen werden, alle nötigen Materialien seien vorhanden.

Lesen Sie mehr:

Erster Fall bei Hausschweinen in Mecklenburg-Vorpommern

ASP bei Rostock bestätigt

vor von Viktoria Schulze Lohoff

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist erstmals in einem Hausschweinebestand in Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten. Das hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt.

Afrikanische Schweinepest

ASP-Fall 100 km westlich der Grenze

vor von Heinz Georg Waldeyer

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich immer weiter aus. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat nun einen Seuchenfall rund 100 km westlich der deutsch-polnischen Grenze bestätigt.