Güllefahren ohne Stress

Güllefahren: So klappt es mit den Nachbarn

Gülle stinkt. Stunk muss es aber nicht geben. Landwirtin Anna-Lena Hanke aus Kalletal, Kreis Lippe, informiert ihre Nachbarn immer frühzeitig über größere Arbeitseinsätze auf dem Betrieb wie Ernte oder Güllefahren.

Gülle stinkt. Stunk muss es aber nicht geben. Familie Hanke führt einen Schweinebetrieb in Kalletal, Kreis Lippe. Die Landwirte informieren ihre Nachbarn immer frühzeitig über größere Arbeitseinsätze auf dem Betrieb wie Ernte oder Güllefahren.

Die Duftnote zieht ins Fenster

Dass Gülle riecht, liegt hauptsächlich an dem Schwefelwasserstoff in der Gülle. Und wenn diese „Duftnote“ vom angrenzenden Feld durch das geöffnete Fenster in die Küche weht oder sich in der frisch gewaschenen Wäsche an der Leine festsetzt, rümpft jeder die Nase, auch Ulrike und Klaus Eickmeier.

Unseren Schwerpunkt zum Thema "Gülle: Umweltfreundlicher Dünger mit Konfliktpotential" finden Sie hier.

Das Ehepaar wohnt in Kalletal, Kreis Lippe. Ihr Haus steht im Grünen und ist umgeben von landwirtschaftlichen Flächen. Nun ist die 15.000-Einwohner-Gemeinde in Ostwestfalen nicht wie das Münsterland oder die niedersächsischen Kreise Vechta und Cloppenburg für intensive Tierhaltung und damit hohe Gülleaufkommen bekannt. Trotzdem weht hier einigen Einwohnern hin und wieder eine gehörige Brise Landluft von Nachbars Schweinen um die Nase.

Konventionell und Kreislaufwirtschaft

In Kalletal gab es mal viele Landwirte, in jedem Ort waren es sogar mehrere Kuh- und Sauenhalter. Jetzt sind es noch fünf hauptberufliche Schweinehalter. Einer von ihnen ist Dirk Hanke. Er ist ein Nachbar von Ulrike und Klaus Eickmeier. Die Gülle seiner Tiere landet auf den...



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