Pflanzenbau aktuell

Getreide: Gräser und Läuse im Blick

24. Februar 2021 - Hinweise der Landwirtschaftskammer NRW zum Pflanzenschutz für diese Woche.

Ackerfuchsschwanz: Die Herbstbehandlungen haben allgemein sehr gut funktioniert. Auf milden Böden mit mäßigem Ungrasdruck lässt sich oft kein Ackerfuchsschwanz mehr finden. Hier sollten Landwirte in 14 Tagen nochmals kon­trollieren. Es ist möglich, dass es durch die hohen Temperaturen in der dritten Februarwoche zum Neuauflauf kommt.

Bei Spätsaaten, die im Herbst nicht behandelt wurden, ist abzuwägen. Haben erste Ungräser mit der Bestockung begonnen, sollte zügig behandelt werden. Haben die größten Pflanzen erst zwei bis drei Blätter entwickelt, kann noch etwas abgewartet werden. Auf diesen Flächen ist auch das Getreide noch wenig entwickelt. Es wird also etwas dauern, bis der Boden weitestgehend bedeckt ist. Bis dahin ist Neuauflauf möglich.

Keine Zeit ist hingegen zu verlieren, um gegen Pflanzen vorzugehen, die die Herbstbehandlung überlebt haben. Diese sind oft schon stark bestockt und werden mit jedem weiteren Wachstumstag unempfindlicher gegenüber Herbiziden. Die Befahrbarkeit der Flächen stellt sich aktuell sehr unterschiedlich dar. Während auf einzelnen Flächen noch Wasser steht, sind andere schon gut abgetrocknet und befahrbar. Bei Flächen, die nachbehandelt werden müssen, handelt es sich oft um sogenannte Problemflächen. Bei nachgewiesener Resistenz oder auch dort, wo in der Vergangenheit trotz guter Einsatzbedingungen keine ausreichende Wirkung mehr erzielt...


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