GLÖZ 5

Erosionsschutz auf mehr Betrieben Pflicht

Seit Inkrafttreten der neuen Landeserosionsschutz­verordnung sind deutlich mehr Ackerflächen als stark erosionsgefährdet eingestuft. Dies führt auf vielen Betrieben zu Einschränkungen.

Landwirte müssen ab diesem Jahr auf knapp 200  000 ha die Erosionsschutzauflagen der GLÖZ-5-Regelung einhalten. Zum Vergleich: Im Cross Compliance der alten Förderperiode waren nur ungefähr 115  000 ha von den Erosionsschutzauflagen betroffen. Bei der Kulisse und den Auflagen unterscheidet man zwischen Wasser- und Winderosion. Die Kulisse teilt sich in 100  000 ha der Kategorie KWasser1 (ehemals CCWasser1) und 95  000 ha der Kategorie KWasser2 sowie 4300 ha in KWind.

Die Vergrößerung der Kulisse wird im Wesentlichen dadurch ausgelöst, dass verpflichtend der sogenannte Regenerosivitätsfaktor bei der Berechnung der Wassererosionsgefährdung zu verwenden ist. Die Regenerosivität beschreibt die Fähigkeit von Regen, Bodenpartikel durch die Aufprallenergie von der Bodenoberfläche zu lösen.

Eigene Fläche betroffen?

Im ELAN-Programm kann jeder Betriebsleiter prüfen, ob und in welcher Kulisse seine Flächen zugeordnet sind. Dies ist in den Spalten 4 und 5 im Flächenverzeichnis hinterlegt. Ist hier eine 1 oder eine 2 bei einem Schlag...