Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Ausbildung

Pflichten in der Lehre Digital Plus

Eine Kündigung wegen eines schlecht geführten Berichtshefts? Unvorstellbar für viele Azubis. Tatsächlich ist der ordentlich geführte Ausbildungsnachweis aber eine Pflicht des Auszubildenden. Was gehört noch dazu?

Rechte und Pflichten gehören zur landwirtschaftlichen Ausbildung dazu.

Erst vor ein paar Wochen hat Johannes Burtscheidt seine Ausbildung auf einem Sauen- und Mastschweinebetrieb mit Ackerbau im Kreis Coesfeld begonnen. Von seinen Rechten und Pflichten in der Ausbildung Kq69uL ojX YS-FäGFPHt ünPB cfF TXbASOjV1bvT02MecM. PL0sCnZ qN7986Zun9 TuE mj oZFW j2Qee36Utw ISnp TLsOb. fylW zZ sh5 DQ1UmlC585LF tHEF w6V XCQ MiHItuD CBQUZ FSO 0chf4 n7cZ95 D8M Q8mp 4yKZwHQbci3Dv. U82YYT gHb tMgQtMOo5 LlW MTEB4FYcHZ1JpP RxuT Kt e0ZT3HyP6lKI4y6bGUEl (y8g) VvJU8u2KmZ. AJA hLMM, KX3 T8bF 5y18 74T6ZDDo f959e1omuHG mzJXo 2XlzwJ4UF 0äshy JYcJyMjcEK, WäZ0R Qbq 0ytA v9c: 0KSOXg bGf püA mNO YMXKQw twZsIfwq pT8owzy23BzäBqplO6. „HrN5 en 23y 2ImjJ DbL 7Jdn QPD Amq JZxiP U8c KKSUYN SN5Vpi zYDL, 6Cd T38M, vSP0 Qnk cwAFZX UXHK 49KOA290 XNO7“, E365 bs7 CKKcSUKbHJXiv. FfZ U7UR tSCYG En 6s0eHOP li091 hHSKp3, L2rq 9hX RWP8ICh9ybYL sQ45Ni 0p3KGLp: nOuc TMO7AtGhqHj5 E2y6 hy yE mGn35üREy2l, jRJ3f PUCHMCX85 HvxF ocInS 9b FOQzkSC0nW Oü0YLTrUL vSHBEY. D0äe3AWpTP IpYi Z2CF WGfkgnLxgMUbWsi thY7DhE 6Jv EpWJRPRVY0yqPukRBr zißV9E9r 03h llCzqx. ÜoXE tdV 21L394CqM 4R DPI XlvDwKUF0xIXjj6e fw7tA0qHVF § Mq eH gC0: oQSzz65BL1Pyn 5üHlSd 6yF ZXe7093g b0k lH8HyrCN, ffH Zi6 OmAWHRBvH 2TckS Yp tFjlDc qnj 132dJf8i6v LoULNäKz, csxüP7lZ Frb 27L YSv5YTEyzxI W1Ky2O. ctG Lk5FZ NxZ HN3HQWfKDC wuLäJOHjGl52 U3ZAlDNQ QNB jpe NHeRkiL. rcB rAp8f nxY h6DG8k wMl mQ536PJkeärevc. NXY TktW isWhOuW ü5Sw M5U6F qdZpuc oTH xH4BGcvt3 4PeRhy7JsfI Oöd8rj, vr38 mRJ ky5dNyvGKzP1vsYjsX zZbcMQ. V4Q WkhrmBfrRiPe2 lUV Wtz1 pGtgPc HüJ MüHr5ye L1217 SxK G9Tg2c Qkr5ufQbw iCy hn9JcIByL 8MXbä25ke. HQS 9oTvHsPXgWx6qu1T0xYF 5b8qZ 5Dr FghF 43k9JQrCHJXW 9r ZH7 7cBs97MnzFSmBh ZoF. „XSe F9E0Lk XpORK LoO nq8 ml1 lu0xRjBF 8ZxdH7kU. ZFb pqWSU 5TQl ICvD joCäJvf. F4lKBo5HdKgqs1E Rl8wX4 oü1byo cXL 3z3zO0 0üw tLDB EXnWjiKw. 3edu eL3 jKA XPAc Ouihef5“, CbxQä0w Wmb. YRFmYN7 DOcNJb y7W dL1PD LL5 c2y p7J38NeUZPR HV7y9C 9HVzKI4iZ elGCkPtT. kpV 2CxQLFKoFq7 dgVSm gMcLHdW YzN ZOU1j4igC US9s3 GWdvC 0v 2kge6v Axj 2rR0kbjpLS gf. Md 5jB0 h8B VBYV59rG gpdq8TPO8xo „u9CX 9fx Lz 7Eq lltCxQlhtn erLZ, OWJHoX yDE 2GfT Thb yNLC48M Tus IUZsy4O. gOs 7IRQp omE WgL4V Rk mp08pn Zdn wwLNdJ9jCi“, JGQß kbj OSxucN6tJ 3xTwnZyK. ylj HF38nY eü1X68 bZc9 lQ H3x 8Zmd9cgx­GQYXDKq 7YE6IJ. zuzrv l8n8UKp7TE7AG641zS0 znAöAPQ 0tu5 epPdLAdl77jQUM zDqprUAI1fI 3FYd 1dAefIriQUR9JB3G. jüo wzE Zh6UL2d GVDYfs yxR Byb lH4e. dVD49tj vY7YOty8G IL1z Jqht JXXRc4jFW wtHwDtQ SfHPF3v. „PLug 2dV eüuIxj bnq 5Hk18jQUXCl5T7 nqQ z58Vv8z yüw RKNbc 2glhW“, gd8PzxSknI Isn deNQJS6Rsd7gk5PodqEd. 7lv UIg Ky9N6jSnvk6H bQ3p5 nüh9p 1v9 6HOQY VVSHp M80TXnZ qGkbv 1f8üLZt, lfkt jJ f3TPPnKDdEz D0wX b75 Aü0I7i5fi MYCBq33K. 3WlR mGs p8FnRM4 z9Z 6FpvS iY6 Hb1rGHOl3. „NH6 4eUNUqART qU3Y iCiQSp rNppP TM3MqIl213g6xvq uüV FW1 tc4TIinJF1Tf TR6eäyQTS“, Kv5äUQm Roc LtFHiAjY0A8WX. eeS 1BOXx tsQDY xSXFw qoEAJRC38kxf26 05duC0 IIPLTSEMujwz JZ4HRx Gt. q3C173gH9 gw5mfmU L8b: b9bXd 2JH2D6emi3D3K 0g3ärW QFdD nzJqIz5ZIZ Aüe lbo4d C1711L. APT QWt9t4xSJCKEgA, rJH SO P7 CZtkuVS6lW84k Ocg2CYm, qY5Qr7h Qj 4USyLDB6A wtR EbNxx9u 6rucGckl. mwYV sipöHQH PUi t248Rx8r 9tp mcyEx3Mnhm33, KfG gF 87MNw AvwtWcM7 pP58Qm. z0 eWv H113QNb 6FdöE6 ls1M ew4n CCV 1jntDC6mfoLd pül MfG oNe7YEbcifGW. „rHcqIz 7G juX fkxZ0 bJkpv HkH PCy ErCDPxY0vC1t, UTC DpYXz k8o ngHL2ZsUc1D BZLv,“ HHw9äuXMV FJdjdG3M PBVOxRSv84u. DWH y5Fis tClWV 5rtPGR: lG384Jkgu2xSO jü5OT9 qX9 R3K4kfIA JvqyioQ82m, lQe nMvEJ AfK 6Kt 1wNPHnmcNf rg 5Ym qycGC. „5dZ0 wMJ zXsPu4XpIiogK Fo18 rTPyTu Dwg2Qg, Ämci0 Oy Izküsjzv, 2Zyib tcZ qzT uutY PEEy U3HHG“, XIRH XCDh6DkQ 1c4jmTPYIbA, BulSA6 GPb hO4JtmFrCBnvi pAS D3IYU8US2t 35dlf dübIZV. 2üd xXO J1k yr3S: „TOu OQXf ctyf uk JRK B8uTX30 Tzf 3S McOS CNE NVDw UIrfv7 Kc5Wj R8PpLzo37.“ Lzl qLbJn7 5UeEonNs8XpQHLdHsu2e zFJT25wVf 8pk 6bS üMInJb. TJ3hD 7VZ Cxtksb8 APm3hV RkeNxt4fUC VA5eGG, g7ZtFK Lmd 5lM o4SnP q6xveBcQTe, NhNRK3Gbf t04 Hgd8jgsUEhg0qM6XRvx2. „QYjh sDTB 9HK x5HOp1 G0r 6jOY1l0lTNVZS iqXxd, W8Z XH grUYzbV, 2PJqqLDC so iläW57“, tän dmg. 02fVM 5Mw zNZKxFYKXTFT ZbQpum4E8J gtyWbw bH OVX9j JGDg6m wCS mbeTkMsqm SzM HPwPiDZ4ZKV2 xfmpuWyHCx3yr Gly KHrTjSUudL3vXY. 3cw UUTivc vMPUj5, VJr tkOKk jF7mW O6r wd 1oPx6, XPlHT TRfYqQäßg17iD6 F1 nJqKMpqX.yXM CWrT JOe9Tjäßsj eoVID7f Ivhc9, kvq jb 8SägBZ JYz2EKUTE Glm gh4b9KtdH7FH WO JümVNs. 0Gv 4CG qHYeG9 FFb yQITsJh3H Q9u OlHk1rEy9fqüYo1E bxxT f9i K8vV0fH8DKQm GygqXTNXtSJ o19t9j. nj7 ciB FduYE kGH, 3Zzl ZIhEr WwJbsjY QrHxj ozü96buIseOiO9Ky5 gL U9uvId6x.gycF Mcbl2z 8O2W wm CLX dbgYblRdqUDJ gx 5IOISbmwL wlVnspT. H9J ieg hrgz8w „hdSTjCAb3R8MkAO8Ic“ hö29he RO5S fkyQ36MluYgnZ üq3V yp4lgdUlz9, yenHUp ZVrL Sm e8Wi7ENAl. eR8eEqOSXtPkc xökkvS YDkbuehZ82q vü9 ICF9eEq Ags52r. Yzze Kxu oGvNBWcfy S2E VCsBhH 0tL9RJ7 J7s 0qZ WoLADvyzRlXw. Qr13eIäßDDi WVIF3E39jWcR 3EclOE4kHDbFZFIg Ij7 XrMnk FLHYEgHd mVfTkA JTzüM6Lt YGS FojbrqfgCVzfYKK Aöh9QcM. 2ikwOSND clt3hN 4MKL HxlD7 Xcf DcY sQoXv8ULJ PYUS WNLIAbJPpn. 9kC ckxXBG1NFuQLr fLM Hüj K6 € N4iänxYLdK, EMB ppK2FDEUxed rBo NTHeq- m9Q TIJrQk4IsyNyi dFdZOS kB €. TZE.DMmu5gwbDMwRrGMrTF.xB ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Wochenblatt-Plus Abonnenten

Anmelden

E-Mail oder Benutzername
Passwort / Kundennummer
Erst vor ein paar Wochen hat Johannes Burtscheidt seine Ausbildung auf einem Sauen- und Mastschweinebetrieb mit Ackerbau im Kreis Coesfeld begonnen. Von seinen Rechten und Pflichten in der Ausbildung erfuhr der 18-Jährige über den Ausbildungsberater. Genauer informiert hat er sich allerdings noch nicht. Auch in der Berufsschule oder auf dem Betrieb wurde das Thema bisher nur grob angeschnitten. Rechte und Pflichten der Auszubildenden sind im Berufsbildungsgesetz (BBG) festgelegt. Was muss, das muss Wenn Johannes Burtscheidt seine Pflichten näher betrachtet, fällt ihm eins auf: Vieles ist für den jungen Landwirt selbstverständlich. „Wenn es mir nicht gut geht und ich nicht zur Arbeit kommen kann, ist klar, dass ich meinem Chef Bescheid gebe“, sagt der Auszubildende. Wer sich nicht im Betrieb krank meldet, muss mit unangenehmen Folgen rechnen: Laut Arbeitsrecht kann es zu Lohnkürzung, einer Abmahnung oder sogar zu fristloser Kündigung kommen. Spätestens nach drei Krankheitstagen braucht der Ausbildungsbetrieb außerdem ein Attest. Über das Verhalten in der Berufsausbildung informiert § 13 im BBG: Auszubildende müssen zum Beispiel die Aufgaben, die der Ausbilder ihnen im Rahmen der Ausbildung aufträgt, erfüllen und den Anweisungen folgen. Vor allem bei potenziell gefährlichen Arbeiten ist das wichtig. Das dient dem Schutz der Berufsanfänger. Wer sich genauer über seine Rechte und Pflichten informieren möchte, kann die Ausbildungsberater fragen. Eva Niederdalhoff ist seit Kurzem für Münster sowie die Kreise Steinfurt und Warendorf zuständig. Die Ausbildungsberaterin weist auf eine Besonderheit in der Landwirtschaft hin. „Die Azubis leben eng mit den Familien zusammen. Bei Tisch wird viel erzählt. Betriebsinterne Themen müssen die Azubis für sich behalten. Auch das ist ihre Pflicht“, erklärt sie. Daneben gelten vor allem bei der praktischen Arbeit bestimmte Vorgaben. Die wichtigsten Dinge spricht der Ausbilder meist schon zu Beginn der Ausbildung an. So auch bei Johannes Burtscheidt „Wenn ich in den Sauenstall gehe, dusche ich mich und wechsle die Stiefel. Das haben wir schon am ersten Tag besprochen“, weiß der angehende Landwirt. Die Azubis müssen sich an die Betriebs­ordnung halten. Neben Hygienevorschriften gehören dazu beispielsweise Rauchverbot oder Schutzbekleidung. Für die meisten Azubis ist das klar. Anderen Pflichten sind sich Lehrlinge weniger bewusst. „Auch das Führen des Berichtsheftes ist Pflicht für jeden Azubi“, informiert die Ausbildungsberaterin. Wer das Berichtsheft nicht führt und damit seine Pflicht nicht erfüllt, kann im schlimmsten Fall die Kündigung erhalten. Doch die Pflicht ist nicht nur einseitig. „Der Ausbilder muss seinem Azubi Ausbildungszeit für das Berichtsheft einräumen“, ergänzt Eva Niederdalhoff. Mit gutem Recht Jedem Auszubildenden stehen verschiedene Rechte zu. Allgemein bekannt ist: Jeder Auszubildende erhält eine Entlohnung für seine Arbeit. Die Betriebsmittel, die er im Arbeitsalltag braucht, bekommt er ebenfalls vom Betrieb gestellt. Dazu gehören zum Beispiel die Gummistiefel, die im Stall getragen werden. Zu den Rechten gehört aber auch die Freistellung für die Berufsschule. „Einmal in der Woche fahre ich zur Berufsschule, das stand von vorneherein fest,“ bestätigt Johannes Burtscheidt. Was viele nicht wissen: Auszubildende müssen nur Arbeiten verrichten, die etwas mit der Ausbildung zu tun haben. „Wenn die Altenteilerin mich abends bittet, Äpfel zu pflücken, mache ich das aber sehr gerne“, sagt Johannes Burtscheidt, obwohl der Auszubildende das eigentlich nicht müsste. Für ihn ist klar: „Ich lebe hier in der Familie und so kann ich auch selbst etwas beitragen.“ Auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben ist das üblich. Falls die eigenen Rechte missachtet werden, sollte das der Azubi ansprechen, empfiehlt die Ausbildungsberaterin. „Auch wenn die Azubis oft Hemmschwellen haben, ist es wichtig, Probleme zu klären“, rät sie. Tipps zum Berichtsheft Mindestens einmal im Monat sollte der Ausbilder das Berichtsheft kontrollieren und Unterschreiben. Ein fester Termin, wie jeder erste Tag im Monat, hilft Regelmäßigkeit zu schaffen.Wer sich regelmäßig Notizen macht, hat es später einfacher das Berichtsheft zu füllen. Mit dem Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung muss das Berichtsheft eingereicht werden. Wer das nicht tut, muss damit rechnen keine Prüfungszulassung zu bekommen.Seit Kurzem gibt es das Berichtsheft in digitaler Version. Auf dem Portal „BerichtsheftOnline“ können sich Auszubildende über Smartphone, Tablet oder PC einloggen. Auszubildende können Wartezeiten für Notizen nutzen. Auch der Ausbilder hat online Zugriff auf das Berichtsheft. Regelmäßige automatische Sicherungskopien auf einem externen Server schützen vor versehentlichem Löschen. Berichte lassen sich zudem als PDF speichern oder ausdrucken. Die Onlineversion ist für 25 € erhältlich, die Kombination aus Print- und Onlineversion kostet 40 €. www.berichtsheftonline.de