Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Deutsch-Argentinisches Masterstudium

Die Hochschule Neubrandenburg bietet einen Masterstudiengang in Agrarwirtschaft an, bei dem Studierende ein Jahr in Deutschland und ein Jahr in Argentinien die Hochschule besuchen.

Die Hochschule Neubrandenburg bietet Studenten einen Master, der in Deutschland und Argentinien absolviert wird. Foto: Leichhauer

Zum Wintersemester können sich Studierende an der Hochschule Neubrandenburg für den Masterstudiengang "Nachhaltiges landwirtschaftliches Produktionsmanagement" eintragen.

Das Besondere: Ein Jahr absolvieren die Studierenden an der argentinischen Partnerhochschule Universidad de Concepciόn del Uruguay in der Provinz Entre Rios, rund vier Stunden nördlich von Buenos Aires.

Zwischen beiden Hochschulen besteht seit 2008 eine Kooperation, die jetzt mit dem gemeinsamen Studiengang vertieft wird. Dieser Studiengang wird durch das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum gefördert, so dass Studenten für ihren Auslandsaufenthalt ein Stipendium und Reisekosten erhalten.

Das Studium besteht aus jeweils einem Jahr in Deutschland und Argentinien. Ziel ist ein Doppelabschluss Master of Science und Maestría. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Bachelorabschluss eines Agrarstudiums. Spanischkenntnisse sind für Studierende dieses Masters nützlich.

Produktionsbedingungen vergleichbar

Studiengangsleiter Prof. Theodor Fock von der Hochschule Neubrandenburg verwies auf vergleichbare agrarische Verhältnisse in Mecklenburg-Vorpommern und der Provinz Entre Rios, auch wenn im Nordosten Deutschlands der Anbau von Weizen und Raps, in der Partnerregion Soja und Mais dominieren. Beide Regionen sind durch großstrukturierte Ackerbaubetriebe geprägt.

Moderne Produktionsmethoden sind verbreitet. Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen ebenfalls eine große Rolle. In einem anwendungsorientierten Studium lässt sich die moderne Landwirtschaft in Argentinien und Deutschland kennenlernen. Nach dem Studium stehen den Absolventen dann viele Wege offen, so Fock. AgE

Anzeige