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Agrar Unternehmertage

Agrar-Karrieretag in Münster

Mehr als 500 Studierende und Schüler nutzten auf dem Agrar-Karrieretag in Münster die Chance, erste Kontakte in der Agrarbranche zu knüpfen. Neben konkreten Antworten erhielten die Besucher Einblicke in rund 25 "grüne" Unternehmen.

Orientierung, Informationen und konkrete Antworten - danach suchten die Besucher des Agrar-Karrieretags bei den Ausstellern.

Über 500 motivierte Schüler, Fachschüler und Agrarstudenten besuchten vergangenen Donnerstag den Agrar-Karrieretag in Münster, veranstaltet vom Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben und dem "top agrar"-Jobportal Karrero. Die Jobmesse findet alle zwei Jahre im Rahmen der Agrar Unternehmertage im Weißen Saal der Halle Münsterland statt.

Arbeitgeber kennenlernen

Die Besucher bekamen die Chance, rund 25 Arbeitgeber aus der Agrarbranche näher kennenzulernen. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich beruflich zu orientieren, konkrete Antworten auf ihre Fragen zu erhalten und Kontakte zu knüpfen.

Für den jungen Nachwuchs standen zwei besondere Angebote bereit: Wer sich angemeldet hatte, erhielt bei einem Persönlichkeitstest einen Überblick über seine Stärken und Schwächen und bekam wertvolle Tipps für seinen weiteren beruflichen Weg an die Hand. Ein Vorstellungsgespräch-Simulator bot die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen und sicherer im Umgang mit Personalern zu werden.

Studierende und Schüler kamen mit Personalreferenten ins Gespräch und knüpften so wertvolle Kontakte für den Berufseinstieg.

Junglandwirtekongress am Abend

Beim Junglandwirtekongress der Agrar Unternehmertage ging es um die Wirkung der modernen Landwirtschaft auf den Artenschwund. Einig war sich das Podium, dass die Landwirtschaft eine Rolle dabei spielt. Unterschiedlich war die Meinung in welchem Ausmaß und wie dem entgegengetreten werden kann.

Während Friederike Mund, Redakteurin bei top argar, und Hendrik Specht von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft auf produktionsintegrierte Maßnahmen zu mehr Artenvielfalt setzen, pocht Martin Hofstetter von Greenpeace auf einen tiefergreifenden Wandel der Landwirtschaft. Laut dem NGO-Mitarbeiter muss der Stickstoffeintrag in die Landschaft deutlich reduziert werden und der Einsatz von Totalherbiziden stärker eingeschränkt werden.

Unternehmensberater Michael Raß beschwor, dass der Handel in Zukunft verstärkt auf die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln setzen wird. Daher sollten sich die Landwirte besser heute als morgen darum bemühen. Michael Uckelmann, WLV-Kreisverbandsvorsitzende in Coesfeld, erinnerte daran, dass zur Nachhaltigkeit auch die Ökonomie gehört und der Landwirt für Naturschutzmaßnahmen entlohnt werden muss.

Miteinander diskutierten, von links, Unternehmensberater Michael Raß, Wochenblatt-Chefredakteur Matthias Schulze Steinmann, Michael Uckelmann, Friedrike Mund, Martin Hofstetter und Hendrik Specht.

Im Anschluss an den Karrieretag konnte "geschwooft" werden: