Wahlen in Präsenz derzeit nicht zu realisieren

Westfälisch-Lippische Landfrauen verschieben Wahlen

Die Landfrauen haben ihre Wahlen auf allen drei Verbandsebenen um ein Jahr verschoben.

Der Westfälisch-Lippische Landfrauenverband hat seine Wahlen auf Orts-, Kreis- und Landesebene jeweils um ein Jahr verschoben. Das teilte Präsidentin Regina Selhorst gestern Abend im Rahmen eines Online-Austausches mit den Kreislandfrauenverbänden mit.

Die Entscheidung war am Montag im Rahmen der Landesvertretertagung gefallen. Dort hatten sich 36 der 54 Stimmberechtigten für die Verschiebung ausgesprochen. Zuvor hatten die Kreisvorstände ein Meinungsbild auf Ortebene eingeholt.

Wahlen hätten in diesem Jahr begonnen

Der Grund für die Verschiebung: Turnusgemäß hätten die Wahlen auf Ortsebene bereits Ende dieses Jahres angestanden. Die Mehrzahl der Ortsverbände sieht sich jedoch nicht in der Lage, die Wahlen zu diesem Zeitpunkt in Präsenz durchzuführen. Sie digital stattfinden zu lassen, kam für den Verband nicht infrage, da es so nicht möglich gewesen wäre, allen Mitgliedern die Teilnahme an der Wahl zu ermöglichen.

Satzungsänderung notwendig?

Zunächst hatte es die Überlegung gebeben, die anschließende Wahlperiode um ein Jahr auf drei Jahre zuverkürzen, um so in den alten Rythmus zurückzukehren. Das wäre jedoch nur mit einer Satzungsänderung möglich. Für die Entscheidung die Wahl um ein Jahr zu verschieben war eine solche Änderung aufgrund des §5 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie nicht notwendig gewesen.


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