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Spanngurt als Sportgerät

Anstelle eines professionellen Slackline-Sets eignet sich auch ein Spanngurt zum Balancieren im Garten. Foto: Dammann

Auf einem Gummiband zwischen zwei Bäumen zu balancieren, begeistert nicht nur Kinder. Slackline nennt sich der Trendsport, der in diesem Sommer in vielen Gärten und Parks zu sehen ist. Der englische Begriff „slack“ bedeutet so viel wie entspannt oder lasch. Denn im Gegensatz zum straff gespannten Seil eines Seiltänzer ist es bei der Slackline gewollt, dass das Material nachgibt und somit in Schwingungen gerät.

Fortgeschrittene Slackliner wählen ihre sogenannten Linien nach der Breite und vor allem der Elastizität aus. Wer sein Talent selbst einmal auf die Probe stellen möchte, muss dafür jedoch keine spezielle Ausrüstung kaufen. Für Anfänger reicht es aus, lange Spanngurt, wie viele Landwirtsfamilien sie besitzen, zwischen zwei Bäume zu spannen.

Folgende Tipps gilt es beim Aufbau zu beachten:

  • Der Spanngurt sollte 6 m lang sein und in direktem Zug eine Belastbarkeit von 2 t aufweisen. Diese sogenannte Lashing Capacity (LC) wird auf dem Etikett des Spanngurts in der Einheit Deka- newton (daN) angegeben. 1 daN entspricht dabei ungefähr 1 kg. Der Wert sollte dementsprechend mindestens 2000 dna betragen.
  • Die Bäumen sollten mindestens einen Durchmesser von 30 cm aufweisen. Klettergerüste eignen sich nur zur Befestigung, wenn sie im Boden verankert sind.
  • Wer balanciert, kann auch herunterfallen: Rasen oder Sand als Untergrund federn Stürze ab. Bei einer Länge von bis zu 30 m reicht es aus, den Gurt etwa 40 cm hoch zu spannen, ohne dass er bis auf den Boden durchhängt.
  • Bäume mit einer rauen Rinde sind unempfindlicher als solche mit einer glatten Rinde. Um den Baum zu schützen, lassen sich alten Teppiche oder Fußmatten unter den Gurt um die Rinde legen.
  • Je lockerer der Gurt gespannt ist, desto schwieriger ist es, darauf das Gleichgewicht zu halten. Denn der Gurt gerät dadurch schnell in Schwingung.
  • Am Anfang ist es gar nicht so leicht, ein paar Schritte auf dem Gurt zu gehen. Wer sich motivieren möchte, immer weiter zu kommen, kann die eigene Bestmarke mit Kreide markieren. Bar