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Sicher auf dem E-Bike

Fahrer von Elektrorädern sind recht schnell unterwegs, sich aber nicht immer ihrer Geschwindigkeit bewusst. Diese Radler sollten einiges beachten, um das Rad in kritischen Verkehrssituationen zu beherrschen.

Mit dem E-Bike ist man flott unterwegs – im Gelände, aber auch im Straßenverkehr. Foto: Joujou/pixelio.de



Als Fahrer eines Elektrorades ist eine umsichtige, vorausschauende Fahrweise geboten. Denn andere Verkehrsteilnehmer unterschätzen die Geschwindigkeit des Rades. Sie erkennen nicht, dass es sich um ein Pedelec oder E-Bike handelt, das so schnell bei ihnen ist. Deshalb immer Klingeln beim Überholen von Fußgängern und Radlern und Handzeichen geben beim Abbiegen.

Damit es beim Anfahren nicht zu einem unerwarteten Schub durch den Motor kommt, immer per Hand die niedrigste Unterstützungsstufe (ECO) einstellen.

Fahr-Tipps vom Profi
Wer sich über sicheres Fahren mit dem Elektrorad informieren will, kann sich an die Straßenverkehrswacht im Kreis wenden. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub hat Ähnliches im Angebot. Manchmal bieten Fahrradgeschäfte vor Ort ebenfalls geführte Testfahrten mit Profis an.

Bei E-Bikes sind Helme vorgeschrieben, auch bei Pedelecs sind sie zu empfehlen. Denn gerade wenn sich ältere Fahrer am Kopf verletzen, sind die Verletzungen meist schwerwiegend und die Heilung dauert.

Um bei Dunkelheit weit blicken zu können, ist eine leistungsfähige Lampe wichtig.

Damit die anderen Verkehrsteilnehmer den Elektroradfahrer von Weitem gut erkennen, ist Kleidung mit reflektierenden Elementen von Vorteil, wie eine Warnweste.

Die Jacke sollte nicht zu lang sein, damit man nicht beim Absteigen am Sattel hängen bleibt und das Gleichgewicht verliert.

In einer Gruppe mit Fahrrad- und Elektroradfahrern sollten die Elektroradfahrer vorn oder hinten fahren, um das Risiko für Auffahr­unfälle zu verringern. Prö