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Schritt für Schritt zum Breitband-Anschluss

Wer einen Breitbandanschluss haben möchte, sollte zuerst die Verfügbarkeit einer schnellen Internetverbindung an seinem Wohnort prüfen.

Eine Glasfaserverbindung verspricht schnelles Internet. Foto: Piepenbrock



1. Glasfaser liefert die höchsten Verbindungsgeschwindigkeiten – und das im Download wie im Upload. Ob Glasfaser an Ihrem Wohnort verfügbar ist, können Sie auf der Homepage der Deutschen Glasfaser im Servicebereich prüfen, www.deutsche-glasfaser.de .

2. Gehört Ihr Wohnort zu den „weißen Flecken“ auf der Glasfaser-Karte, sollten Sie nachfragen, ob in absehbarer Zukunft ein Anbieter vor Ort Glasfaseranschlüsse verlegen wird. Dort, wo sich der Anschluss ans Glasfasernetz wirtschaftlich für Anbieter nicht rechnet, besteht für Gemeinden die Möglichkeit, Beihilfen und Förderung zu bekommen.

Ansprechpartner
Für Landwirte sind die Kreisgeschäftsstellen des WLV gute Ansprechpartner. Informationen, vor allem zu Projekten vor Ort, gibt es zudem bei den Breitband-verantwortlichen/-koordinatoren NRW. Sie sitzen zum Beispiel in der Kreisverwaltung oder in der örtlichen Wirtschafts-förderung. Eine Übersicht findet sich hier .


Viele Gemeinden haben inzwischen Breitbandkoordinatoren oder -verantwortliche eingesetzt, die sich um die Koordination solcher Projekte kümmern und Ansprechpartner für Bürger und Unternehmen sind.

3. Wie die Beispiele aus unserem Schwerpunkt zeigen, kann Eigenini­tiative zum Erfolg führen. Als erste Schritte sollten sich Betroffene austauschen und an den Breitbandkoordinator vor Ort wenden. Auch der landwirtschaftliche Kreisverband kann bei der Bündelung von Interessenten helfen.

4. Ist kein Anschluss ans Glasfasernetz möglich, können Sie Breitband auch über andere Technologien bekommen, zum Beispiel Mobilfunk oder Kabelnetz. Einen Überblick über die Verfügbarkeit von schnellem Internet und einen Vergleich verschiedener Anbieter und Möglichkeiten (DSL, Kabel, Mobilfunk) gibt es zum Beispiel bei www.chip.de oder www.check24.de .

5. Internetverbindungen über Richtfunk oder Satellit sind für sehr abgelegene Gegenden, in denen schnelles Internet auf anderem Wege nicht zu bekommen ist, eine Alternative. Vergleichsweise hohe Kosten und vor allem bei Satellitenverbindungen niedrige Uploadraten schränken die Attrak­tivität allerdings ein.

Um das Thema Breitbandausbau dreht sich unser aktueller Schwerpunkt in der Wochenblatt-Ausgabe 26/2017, die am 29. Juni erscheint.

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