Landfrauen Lüdinghausen-Seppenrade

Ortsverband näht mehr als 3.600 Mund-Nase-Masken

Die Landfrauen Lüdinghausen-Seppenrade haben Mund-Nase-Masken unter anderem für Kliniken, ambulante Pflegedienste und Erntehelfer genäht. Mit dem Projekt sammelten sie Spenden in Höhe von rund 11.000 €.

Mittlerweile ist er unser ständiger Begleiter: der Mund-Nasen-Schutz. Gerade in der Anfangszeit der Maskenpflicht in NRW Ende April war es jedoch schwierig, sich einen solchen Schutz zu besorgen. Die Landfrauen Lüdinghausen-Seppenrade waren damals ihrer Zeit schon ein paar Wochen voraus. Bereits im März hatten sie damit begonnen, in Heimarbeit Mund-Nasen-Masken zu nähen, wie der Verband in einer Presseerklärung mitteilt. Damals hatte das Robert-Koch Institut erstmals die Zahl von mehr als 50000 bestätigten COVID-19-Fällen bekannt gegeben und immer wieder auf den Mund-Nasen-Schutz als das wirksames Mittel gegen die Verbreitung des Virus hingewiesen.

Insgesamt 23 Frauen beteiligten sich an dem Projekt, zwei von ihnen waren keine Mitglieder. Schnell waren die ersten 600 Exemplare hergestellt, verteilt oder gegen eine freiwillige Spende abgegeben worden. Mehr als 3000 weitere Exemplare überbrachten die Landfrauen unter anderem an die Kinderklinik in Datteln, an Andrea Voß für die Aktion „Heldencamper“, an die Tafel in Lüdinghausen, an die Kinderklinik Vechta, an den ambulanten Pflegedienst der BHD-Sozialstation, die RaiLog, den Raiffeisenmarkt oder an Erntehelfer.

Die Materialien bekamen die fleißigen Helfer überwiegend gespendet. „Wir wurden teils auf der Straße angesprochen, ob wir noch Stoff für die Masken benötigen", erzählt Andrea Krückendorf, Sprecherin des Vorstandsteams der Landfrauen. Am Ende belief sich die Spenendsumme auf satte 11.036 €. „Wir sind sehr stolz auf diese Summe. Die Aktion ist mit dem 31. Juli aber beendet. Die Gruppe der fleißigen Helferinnen, die sich zum Teil nicht kannten, da sie ja, jede für sich, im Homeoffice arbeiteten, bleibt aber zusammen“, sagt Krückendorf, auch im Hinblick auf eine zweite Coronawelle.

Bei einem gemeinsamen Abendessen zum Abschluss der Aktion informierte Andrea Krückendorf, wohin die große Spendensumme geht: „An das Kinderhospiz in Datteln wurden 2200 € überwieden, an die Aktion ,Lichtblicke' 4000 €, an das Hospiz Anna-Katharina in Dülmen 2000 € sowie kleinere Summen an Vereine im Dorf und bedürftige Familien in Seppenrade.“


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