Familie saniert heruntergekommenes Denkmal

Mitten in der Stadt: ein Fachwerkhof

Nach über 20 Jahren Leerstand drohte der alte Hof mitten in Harsewinkel weiter zu verfallen. Jetzt saniert eine junge Familie das Denkmal mit Sach­verstand und vielen helfenden Händen.

Samstag ist Baustellentag. Dann herrscht immer Betrieb auf der alten Hofstelle, die Tim Brüggemann und Julia Perpeet vor knapp drei Jahren in Harsewinkel (Kreis Gütersloh) gekauft haben. Drinnen startet gerade der Innenausbau. Die ersten Elektro­kabel blitzen durch die Holzwände. Draußen bereitet Tim Brüggemanns Vater alles für die nächsten Betonarbeiten vor: Die Pfeiler, die bald die Hofeinfahrt rahmen sollen, brauchen ein Fundament. Die alte Güllegrube, die zum Speicher für bis zu 30  000 l Regenwasser werden soll, bekommt einen neuen Deckel.

Mit langem Atem

„Es gibt Tage, da geht richtig was voran“, sagt Tim Brüggemann. „An anderen sieht man abends nicht, was man eigentlich getan hat.“ Der 32-Jährige weiß, dass diese Baustelle einen langen Atem braucht. Gemeinsam mit seiner Frau war er schon länger auf der Suche nach einem alten Fachwerkhaus. Sie wünschten sich für ihre Familie ­eine Bleibe mit Geschichte und Charakter. Im Kopf hatten sie Bilder von einem Haus auf dem Land mit viel Platz drumherum. Jetzt ist es ein Haus geworden, das zwar auf einem großen Grundstück steht. 3000 m2 misst die Parzelle. Ansonsten mutet aber höchstens die Adresse ländlich an, die lautet „Im Kirchspiel“.

Rundherum wächst gerade ein neues Baugebiet. Der nächste Supermarkt ist keine 100 m entfernt und im Hintergrund sind einige...


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