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Landfrauen treffen Ministerin

Beim ersten offiziellen Treffen der Westfälisch-Lippischen Landfrauen und des Rheinischen Landfrauen mit NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser stand die Tierhaltung im Fokus.

NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (vorne links) und die Landfrauen aus NRW beim Treffen auf Hof Biedemann in Kevelaer.

Vergangene Woche Freitag trafen sich Vertreterinnen des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbandes und des Rheinischen Landfrauenverbandes mit NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. Das erste offizielle Treffen fand auf dem Betrieb mit Ferkelaufzucht und Schweinemast von Georg Biedemann in Kevelaer (Kreis Kleve) statt. Dabei stand die Tierhaltung im Fokus.

Zielkonflikt wurde deutlich

Bei einem Rundgang über den familiengeführten Betrieb wurde deutlich, dass Landwirte in einem Zielkonflikt zwischen mehr Tierwohl und gesetzlichen Anforderungen stecken. „Die Landwirtschaft ist bereit, sich aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen zu verändern und die Ställe anders zu bauen. Doch die gesetzlichen Anforderungen verhindern eine Anpassung. Wir brauchen Planungssicherheit,“ forderten die Landfrauen. Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser sagte Unterstützung zu.

Weitere Themen auf der Agenda waren Flächenverbrauch, Ernährungsbildung sowie die Aktionen Pumps@bauernhof und das Bienenprojekt. Nach dem Gespräch äußerte die Ministerin den Wunsch, sich mindestens zweimal jährlich mit den Landfrauen zu treffen.