Mehr Mitglieder in Weser-Ems

„Landfrauen sind der neue Hype“

Andere Verbände klagen über sinkende Mitgliederzahlen. Neuen Zuspruch erlebt dagegen der Niedersächsische Landfrauenverband Weser-Ems. Im vergangenen Jahr ist die Zahl seiner Mitglieder um 513 gestiegen.

Aktuell zählt der Verband damit über 30.000 Mitglieder zwischen Osnabrück und Ostfriesland, Emsland und Wesermarsch.

„Landfrauen sind der neue Hype“, sagte Präsidentin Ina Janhsen jetzt beim Pressegespräch vor dem digital abgehaltenen Landfrauentag. In vielen der 185 Orts- und 18 Kreisverbände gründeten sich Gruppen für junge Landfrauen. Außerdem fänden Frauen nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit den Weg zu den Landfrauen.

Dabei sei ihnen auch der Landfrauenverband als politische Kraft wichtig. „Sie sehen, dass man mit der Stärke des Verbandes etwas bewirken kann“, betont Vizepräsidentin Maren Meyer. Die Landfrauen beteiligen sich am Niedersächsischen Weg und haben sich die Vermittlung von Alltagskompetenzen auf ihre Fahnen geschrieben. Aktuelles Jahresthema ist „LandFrauen mischen mit“. „Wir wollen verstärkt Frauen für die Politik in ihren jeweiligen Orten begeistern, ihre Interessen einzubringen und mitzumischen“, betont Vizepräsidentin Monika Feil.

Der Landfrauentag wurde live aus der Weser-Ems-Halle in Oldenburg auf dem You-Tube-Kanal des Verbandes übertragen. Das rund einstündige Programm ist dort weiter abrufbar. Höhepunkt des Landfrauentages war die Verleihung des Dora-Garbade-Preises an Ellen Kromminga-Jabben aus dem Wangerland.


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