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Kooperationsprojekt gestartet

Landfrauen-Guides stärken Verbraucher vom Land

Verbraucherinfos auf’s Land gebracht! Unter dieses Motto stellt der Deutsche Landfrauenverband sein neues Projekt in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen. Ab Frühjahr beginnt die Arbeit für die Landfrauen-Guides.

Im Verbraucherdschungel lauern Fallstricke. Die Landfrauen-Guides wollen Verbraucher vom Land aufklären und schützen.

Mit einem gemeinsamen Projekt setzen sich der Deutsche Landfrauenverband (dlv) und die Verbraucherzentralen für mehr Verbraucherschutz auf dem Land ein. Die Landfrauen-Guides legen im Frühjahr 2020 los.

Verbraucherschutz ist keine Frage des Wohnortes

„Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Wohnen auf dem Land oft besondere Herausforderungen im Verbraucheralltag mit sich bringt: Informationen und Dienstleistungen sind nicht immer ohne Weiteres zugänglich. Der Zugang von Informationen und Beratungsangeboten darf aber nicht vom Wohnort abhängig sein“, sagte Rita Hagl-Kehl, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) beim Startschuss des Projektes am vergangenen Freitag in München.

Was machen Landfrauen-Guides?

Ziel des Kooperationsprojektes von dlv und den Verbraucherzentralen ist, Informationen und Unterstützungsangebote für Verbraucherinnen und Verbraucher in ländlichen Regionen auszubauen und das Ehrenamt zu stärken.

"Wir Landfrauen wissen um die Sorgen und Bedarfe von Menschen im ländlichen Raum." Petra Bentkämper

"Als Ansprechpartnerinnen wollen wir Landfrauen uns vor Ort für besseren Verbraucherschutz einsetzen und gemeinsam mit den Verbraucherzentralen dafür sorgen, dass die Menschen die Informationen bekommen, die sie brauchen“, erklärte Petra Bentkämper, dlv-Präsidentin, in München.

Insgesamt werden 25 Landfrauen-Guides ausgebildet. Sie werden fachlich und methodisch geschult. Ab Frühjahr 2020 klären sie in Kurzvorträgen und bei Veranstaltungen über die Fallstricke des Verbraucheralltags auf. Das BMJV fördert die Projekte bis Ende 2021.

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