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Kennen Sie Architektentrost?

Architektentrost, eigentlich Schlingknöterich, darf nur dort gepflanzt werden, wo seine starken Äste keine Bauteile beschädigen können. Foto: Maja Dumat/Pixelio

Mit Architektentrost kann man in kurzer Zeit ganze Häuserfassaden begrünen. Im Nu ist versteckt, was der Baumeister verpfuscht hat oder was einfach nicht mehr schön aussieht. Aber Vorsicht: Die schnelle Kletterpflanze umschlingt alles, was ihr in die Quere kommt.

Architektentrost, eigentlich Schlingknöterich (Polygonum Fallopia aubertii), legt problemlos jedes Jahr 5 bis 7 m an Länge zu und erreicht an einem günstigen Standort durchaus eine Höhe von 20 m. So kann er komplette Fassaden bedecken. Daher kommt der Name „Architektentrost“.

Ideal für große Flächen

Knöterich ist aufgrund seiner extremen Wuchskraft als Schlingpflanze für große Flächen und für Schnellbegrünungen beliebt. Die Pflanze braucht stabile, möglichst stabartige Rankhilfen und sollte nur dort gepflanzt werden, wo eine ausreichend große Fläche für ihre Ausbreitung vorhanden ist.

Die Kletterpflanze bildet ein ausdauerndes Astwerk, das im Winter nicht zurückfriert. Schlingknöterich verträgt Sonne bis Halbschatten und kommt am besten auf einem feuchten, nährstoffreichen Boden klar.

Klettern begrenzen

Bei der Auswahl des Standortes sollte darauf geachtet werden, dass sich in der Nähe nicht allzu viele Klettermöglichkeiten anbieten, da sich die Äste um alles schlingen, was Halt bietet. Das Umschlingen von Fallrohren, Blitzableitern und anderen Bauteilen führt zu Zerstörungen.